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  • Andrea Alton

Ein Nachmittag in Milano: Kommunikationsverführung al Top


Sonnenschein, Bella Vita, gut gekleidete Leute mit ganz viel Stress im Rücken und Kaffee- und Foccaciageruch aus allen Ecken. Benvenuti a Milano, der größten Wirtschaftsmetropole Italiens. Hier regiert Design und Ästhetik, hier regiert der gute Geschmack. Sogar der lombardische Schinken wird ein wenig kunstvoller als gewohnt auf dem Panino drapiert. Wie entzückend, hier seinen Nachmittag zu genießen, sich von der ganzen Ästhetik berieseln und inspirieren zu lassen. Bella Vita per eccellenza.


ARMANI UND COMPANY - BEKANNTE WEGGEFÄHRTEN

Blöd nur, dass ich nicht Multimillionärin bin und die meisten Sachen wieder brav ins Regal legen muss, sobald ich das Preisschild ins Visier nehme. Naja, ganz verwunderlich ist das natürlich nicht, schließlich reiht sich hier Gucci an Prada und Prada an Armani und so weiter. Das Preisproblem muss wohl nicht weiter erörtert werden, schließlich sind die Marken allen geläufig, obwohl die meisten von uns wohl noch nie einen Laden von denen von innen gesehen haben, geschweige denn die Finger über die edlen Stücke haben gleiten lassen.

AMORINO - SÜSSE VERFÜHRUNG IN BLUMENFORM

Nachdem ich mich shoppingmäßig geschlagen gebe (schließlich möchte ich im April nicht auf der Straße von der Hand im Mund leben), entdecke ich eine Amorino-Eisdiele. Kann man da nein sagen? Niemand sonst trägt das Eis so auf die Waffel auf, dass es aussieht wie eine Blume. Herrlich. Auf deren Social Networks reiht sich eine nette Fangemeinde, die die Blumen fleißig postet. Genau auf diese Art und Weise findet auch eine Freundin von mir die süßesten Verführungen in München: über ihren Instagram-Account. Keine Ahnung, wie viele Bars ihr schon ein kleines Vermittler-Budget zahlen müssten wegen ihrer freiwilligen PR-Arbeit. Aber sie sieht das gar nicht so, sie ist einfach froh, schnell und effektiv was Neues zu entdecken. So funktioniert wohl fruchtendes Influencer Marketing.


INFLUENCER UND IHR EINFLUSS

Als ich dann meine Amorino-Eisblume in der Hand halte, fragt mich ein Mädchen, woher ich meinen Pulli habe. Es handelt sich dabei um ein Zara-Exemplar, das innerhalb von wenigen Wochen ausverkauft war. Warum? Gefühlt alle Digital Influencer (hier Aline Kaplan von Fashion Zauber) der Welt haben es getragen. Und ich habe es, da ich mich ständig mit denen beschäftige, gleich entdeckt. Gesehen, verliebt, gekauft. Und nun ist dieses Mädchen in der Eisdiele auch ganz verzweifelt auf der Suche nach dem Pulli. Tjaaa, zu spät würde ich sagen.

DER FASHION-RELAUNCH DES JAHRES - PUMA

Ich kann regelrecht mit ihr mitfühlen, fast wäre mir das Gleiche mit den Puma-Sneakers passiert. Die mit der Riesenschleife, ich bin sicher, ihr habt die auch schon entdeckt. Bis zu dem Zeitpunkt hatte Puma seit Jahren nur ganz zaghafte Lebenszeichen von sich gegeben, Adidas und Nike schrien einfach viel lauter. Aber nun ist Puma zurück im Ring, mit den süßesten Sneakers dieses Jahrzehnts - die ich nur noch mit Ach und Krach auftreiben konnte. Online ist alles vergriffen. Wo ich sie zum ersten Mal gesehen habe? Ebenfalls online, diesmal jedoch auf einem Webazine. Gesehen, verliebt und nun endlich auch gekauft. Dass sie für Sneakers relativ unbequem sind, ist mir schnurzpiepegal. Und so geht es wohl auch dem Rest der Fashionistas. Übrigens auch den Italienischen, die Straßen sind voll von ihnen. Da haben wir es schon wieder, dieses Influencer Marketing.

ALLE ZU TIFFANY, NICHT NUR ZUM BREAKFAST

Eine weitere Auffälligkeit ist die Tiffany-Täschchen-Dichte, die ich im Umkreis von wenigen Kilometern feststelle. Ihr wisst schon, die berühmten türkisen Tütchen und Schachteln, in denen sich relativ klassischer, wenig auffälliger Schmuck befindet. Den Großteil des Sortiments stellen Herzketten, auf denen ganz einfach der Markenname steht und die es von ähnlichen Schmuckbrands viel günstiger gibt. Trotzdem wollen wir Damen alle Tiffany. Tiffany oder gar nichts. Da der Schmuck definitiv nicht günstig ist, bin ich ziemlich sicher, dass die Täschchen, die ich hier so überall beobachte, auch für andere Tragezwecke verwendet werden, sprich dass Damen sie einfach öfters verwenden. Auch ich sammle Tüten von schönen Brands, schuldig im Sinne der Anklage. Einfach so, weil es sich toll anfühlt, mit ihnen herumzulaufen, auch wenn es sich nur um eine Papiertüte handelt. Ungewollt eine super Werbung für den Laden. Egal, wir fühlen uns damit einfach ein bisschen ästhetischer.

Zusammenfassend haben wir vielleicht einfach einen kleinen Dachschaden. Warum wollen wir das haben, was alle haben? Und sammeln sogar das Packaging des jeweiligen Produkts? Es ist die Allure, die die eben genannten Brands und Stores um ihre Kreationen aufgebaut haben. Sie haben sich ins Rampenlicht gestellt, haben uns über verschiedenste Kanäle davon überzeugt und geben uns das Gefühl, Teil eines großen Ganzen zu sein. Wie wir zu ihnen gelangt sind? Über Kommunikation. Niemals wären wir von allein in New York in den Tiffany-Laden gelaufen nur weil uns die Auslage gefallen hat. Oder hätten unbedingt DEN weißen Oversize-Pulli von Zara haben müssen. Wir verlieben uns in das, was wir ständig sehen, in das, was die Menschen besprechen. In Allure. Ich bin nach dem Mailand-Nachmittag wieder einmal geschockt wie auch überrascht, wie sehr selbst ich mich, deren Job die Kommunikation ist, von Bildern, anderen Menschen, Werbung und Online-Kanälen leiten lasse. Von der Informationsflut. Chapeau an Puma, Chapeau an Amorino.

Die Moral von der Geschichte: ein guten Produkt allein nützt gar nichts, die gibt es wie Sand am Meer. Die Geschichte, die rund um das Produkt gespannt wird, ist ausschlaggebend. Das ist das, was wir zum guten Schluss in die Einkaufs- oder Eistüte wandern lassen. Und das sollte sich jeder, der eine Idee verwirklichen möchte, ganz groß auf seine Agenda schreiben. Doch nun wieder ab in die italienische, bereits untergehende Sonne. In die Pizzeria, die neulich in einem Cityguide beworben wurde. Wie gesagt, schuldig im Sinne der Anklage.

"Wir kaufen nicht, was wir haben wollen, wir konsumieren, was wir sein möchten"

John Hegarty

Viel Erfolg und liebe Grüße,

Deine PR-Beraterin, wenn es darum geht, die PR selbst in die Hand zu nehmen.


Andrea Alton – Deine PR kannst Du ganz einfach selber machen!

Ob Du nun als Selbstständige/r, Gründer/in oder Startup die Businessbühne betrittst – PR, sprich Pressearbeit ist das A und O, wenn es darum geht, mit Deiner Idee erfolgreich Deine zukünftigen Kunden und Fans zu erreichen. Das Beste daran: effektive PR-Arbeit kannst Du mithilfe meiner Tipps und Tricks ganz einfach selbst erledigen, ohne dafür die Brieftasche zu strapazieren.

Bei Fragen melde Dich gern unter info@andrea-alton.com.

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