CHAPTER ANDREA ALTON
  • Andrea Alton

Wie eine Kommunikationsstrategie in der Agentur entsteht


Eine PR- oder Kommunikationsagentur, die für Dich Publikationen an Land holt, bringt Dir natürlich viele Vorteile: sie nimmt Dir jede Menge Arbeit ab und lässt Dich Zeit wieder hereinholen, die Du in andere Segmente Deines Business' stecken kannst. Dieser Service hat natürlich seinen Preis und ist für viele Projekte einfach nicht rentabel. Doch von den Herangehensweisen, die die "Großen" anwenden, kann sich auch ein Neueinsteiger und Self-Made-(Wo)Man viel abschauen. Was getan werden muss? Hier ein kleiner, vielleicht etwas spiritueller Einblick in die Strategieentwicklung:


#1 DAS PRODUKT IN ALL SEINEN FACETTEN KENNENLERNEN.

Kommt ein neues Produkt ins Haus, dann ist es meine erste Aufgabe, mich in das Produkt zu verlieben. Ich muss es von allen Seiten betrachten. Setze dafür bewusst alle Sinne ein. Alle Facetten sind interessant, die Schwächen genauso wie die Stärken. Fragen werden gestellt, als wäre das Objekt das kommuniziert werden soll eine Person, die ich in und auswendig kennen muss. Standardfragen wie "wem nütze ich etwas?", werden gestellt, wie auch "wenn das Produkt mit eine Farbe assoziiert werden soll, welche wäre es?" Sowas dauert gut und gerne ein paar Stunden. Am Ende dieses Prozesses fühle ich tatsächlich, wie eine Beziehung zum Objekt entsteht. Ich fühle mich verantwortlich für seine Entwicklung, so ungefähr wie man sich für seine kleinen Geschwister verantwortlich fühlt. Man will es verteidigen, entwickeln, fördern. Und alle sollen es kennenlernen.

#2 ANALYSE DER INFOS - EIN MOODBOARD AN IDEEN

Dann wird analysiert, die Summe gezogen. Langsam kann ich mir den Kunden, den dieses Produkt anziehen wird, bildlich vorstellen. Weiß, was er gerne trägt, wo er gerne verweilt, welche Gesprächsthemen ihn in den Bann ziehen, welche Optik ihn fesselt. All dies wird festgehalten. Wieder ein Brainstorming. Die Infos werden oft noch von bereits bestehenden, im Internet auffindbaren Zielgruppenanalysen unterstrichen, nur zur Sicherheit.


#3 WER SIND MEINE ZUKÜNFTIGEN GROUPIES?

Meine Person, die ich erreichen will, ist jung, weiblich, verträumt und emotional? Perfekt, das in Weiß und Altrosa gehaltene Layout auf der neuen Website wird sie ansprechen. Genauso wie die Facebook-Posts voller Illustrationen und verschachtelter Sätze. Oder doch lieber männlich und sport- und freiheitsliebend? Dann wird er meine Youtube-Videos mit dem Surfer als Testimonial, der seine Zuschauer mit auf seine Abenteuerreise inklusive Go-Pro mitnimmt, lieben. Snapchat findet er super, während er mit Pinterest und Printzeitschriften so gar nichts anfangen kann. Woher er von den neuesten Miniclips und Events erfährt? Über die gelikten Facebook-Gruppen. Oder möchte ich lieber zu den eloquenten Herren, deren Lebensherbst bereits angebrochen ist? Dann fragt sich nur noch, wo man sie an ihren freien Vormittagen antrifft: ganz klar, in der Bar bei einem feinen Kaffee, versteckt hinter der ellengroßen Tageszeitung. Das Internet? Nein, das ist was für die Jungen, da sind sie raus.

#4 ...UND PLÖTZLICH DIE GLASKLARE STRATEGIE

Nun ist klar, welche Medien ich bespielen muss. Wo ich erfolgreich mit meinen Kunden kommunizieren kann und welche Sprache ich anwenden soll. Falls ich einen gut anwendbaren Kanal nicht so gut kenne - nehmen wir an, Pinterest sagt mir noch nicht besonders viel - dann ist jetzt der Zeitpunkt da, Versäumtes nachzuholen. Ich schreibe mir eine Liste aller Medien, die ich angehen will. Greife zum Hörer und lasse mir Kontakte von Redakteuren vermitteln, Mailadressen geben. Durchforste das Web nach passenden Bloggern oder Influencern und notiere mir deren Kontaktdaten. Lasse wenn nötig Printutensilien wie Flyer, Visitenkarten, Briefpapier oder Verpackungsmaterial designen, greife bestenfalls selbst zur Feder. Verfasse eine Pressemitteilung. Tue alles, damit meine Person mich wahrnimmt, ich ihr mit einer ansprechenden Botschaft entgegentreten kann.

#5 KOMMUNIKATION ALS KUNST DER BEGEGNUNG

Ich versuche in das Leben der Zielperson einzudringen. Nicht wie ein lästiger Parasit, sondern eher wie ein charmanter Verehrer, der eine gute Zeit und die Erfüllung eines Bedürfnisses verspricht. Der ganz zufällig an Orten der Begegnung auftaucht, um zu faszinieren, den Hof zu machen. Dessen Gesellschaft erfreut, die ein Lächeln hinterlässt. Kommunikation bedeutet Zusammenkommen, Wahrnehmung, Wertschätzung. Sie taucht als Werbeplakat, als vorgeschlagener Artikel, als Radiospot, als Ratschlag einer guten Freundin auf. Sie informiert und lässt Dich aufhören. Weckt Dein Interesse und lässt Dich denken: "ja eigentlich brauche ich jetzt genau das. Warum nicht einfach zugreifen?" Gelingt es mir, ein Kavalier zu sein, der das Herz meines zukünftigen Kunden zu umgarnen und verführen weiß, dann habe ich gewonnen. Das Beste daran: er auch, denn ich habe ein Bedürfnis, einen Wunsch erfüllt.


Andrea Alton – Deine PR kannst Du ganz einfach selber machen!

Ob Du nun als Selbstständige/r, Gründer/in oder Startup die Businessbühne betrittst – PR, sprich Pressearbeit ist das A und O, wenn es darum geht, mit Deiner Idee erfolgreich Deine zukünftigen Kunden und Fans zu erreichen. Das Beste daran: effektive PR-Arbeit kannst Du mithilfe meiner Tipps und Tricks ganz einfach selbst erledigen, ohne dafür die Brieftasche zu strapazieren.

Bei Fragen melde Dich gern unter info@andrea-alton.com.

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