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  • Andrea Alton

Wie fruchtbare Influencer-Kooperationen entstehen


Nachdem ich in meinem letzten Artikel über die Entstehungsgeschichte der Blogger und Influencer berichtet habe, möchte ich nun, wie versprochen, über gelungene und erfolgreiche Kooperationen & Kampagnen mit diesem neuen PR- und Kommunikationsstrang schreiben.

Irgendwie ist das Segment der Blogger nun jedem bekannt, aber nur die Wenigsten nützen es zur Gänze für ihre erfolgreiche PR-Strategie aus. Dabei ist es ein emotionales, authentisches und sehr kreatives Medium, das viel Potential birgt. Ganze Marken und Produktserien verdanken ihren Erfolg den Bloggern und Influencern, und das nicht nur in der Modewelt. Auch in der Reise-, Beauty-, Food-, Beverage-, Sport-, Interior-, Deko- und vielen weitere Branchen kannst Du diesen Kanal exzellent in Dein Business mit einbauen, ja es problemlos selber machen (auch als Gründer oder Selbstständiger). Wie? Und wo loslegen? Die exzellentesten Methoden hier zum Nachlesen.


DER GRUNDSTEIN: WER IST DEINE ZIELGRUPPE, WEN MÖCHTEST DU MIT DEINEM INFLUENCER MARKETING ERREICHEN?

Zuallererst muss klar sein, wer Dein Zielpublikum ist. Gehört Dir ein kleines Kaffee, so macht es keinen Sinn, die Modeblogger in die Kooperation mit einzubeziehen, sondern den Fokus auf die Foodblogger zu legen. Aber allein die Selektion reicht nicht. Foodblogger ist nicht gleich Foodblogger. Manche berichten über Veganes, manche posten nur selbstgemachte Rezepte, während andere über Lokale berichten. Schau Dir die folgenden Gesichtspunkte des Blogs genau an, bevor Du deine Kooperations-bzw. Interessentenliste festlegst:

  • die Altersgruppe spielt eine wichtige Rolle. Ist die Bloggerin sehr jung, dann ist es wahrscheinlich, dass auch die Leser des Blogs der jüngeren Gesellschaftsschicht angehören.

  • den "Charakter", das heißt wie die Bloggerin auftritt: freundlich, süß oder sogar provozierend?

  • dementsprechend gestaltet sich meist auch der Schreibstil

  • und auch das Aussehen, auch wenn das zunächst oberflächlich klingt

  • der Stil bzw. die Ästhetik von Bildern und Layout

  • auch eine räumlich bzw. lokal bezogene Suche kann sinnvoll sein, vor allem dann, wenn es sich bei Deinem Projekt um ein Lokal oder Geschäft handelt.

Beim Blog ist es grundlegend wichtig im Hinterkopf zu behalten, dass der Blogger oder Influencer wie ein guter Freund auftritt, nicht wie eine Autoritätsperson. Der Leser muss sich also mit ihm identifizieren können, es sollte jemand sein, den man auch in der Realität gerne treffen würde. Genau deshalb sind die Fans dem Blogger höchstwahrscheinlich sehr ähnlich. Freunde eben.


WIE KONTAKTIERE ICH DIE INFLUENCER?

Sobald ein Kader von - je nach Deinen Vorstellungen und Budget - Personen (meistens beziehen wir in einer Strategie pro halbes Jahr ca. 10-15 Blogger mit ein) steht, geht es ans Anschreiben. Die Mailadressen den Damen und Herren findest Du im Impressum (unten im Footer der Website), der Rubrik "Kontakt" oder manchmal auch auf dem Facebook- oder Instagramprofil. Da ein Blog und die Zusammenarbeiten meist auf Mailverkehr basieren, antworten diese generell auch zügig. Wichtig im Anschreiben: die Person beim Namen nennen. In der Bloggerbranche regiert das "Du", kein Problem also, eine Mail mit "Liebe Lisa" zu beginnen. Bitte kein anonymes "Hallo Blogger", damit schlägst Du selbst die Hartgesottenen in den Wind. So fühlt sich keiner ernstgenommen.

UM WAS GEHT ES? WAS MACHT DICH BESONDERS?

Erkläre dem Angeschriebenen wie Du über seinen Blog gestolpert bist und warum Du genau ihn oder sie im Boot haben möchtest. Jede Mail sollte individuell gestaltet und kein Massenversand werden. Vergiss nicht: die Influencer bekommen mittlerweile täglich 300 Anfragen, da musst Du schon herausstechen bzw. als guter Kooperationspartner auftreten, damit eine fruchtbare Zusammenarbeit entsteht und die Dame oder der Herr auch Lust hat, mit Dir zu arbeiten. Das gelingt unter Berücksichtigung der folgenden Punkte:

  • Sympathie ist ausschlaggebend, auch was die Produkt-oder Preisverhandlung betrifft. Sei also freundlich, höflich und zuvorkommend.

  • Dein Produkt soll in im besten Licht erscheinen. Zwei Sätze reichen meist zur Beschreibung, um was es geht. Kurz, knackig und kreativ. Lebt Dein Baby von seiner Ästhetik, dann macht sich ein zusätzliches Bild gut.

  • Pflicht ist ein Link zu Deiner Website.

  • Es soll keine Roman-Mail werden, sondern sie sollte Dein Produkt beschreiben.

  • Ob man schon alle Konditionen in der ersten Mail nennt, ist umstritten. Ich persönlich mag es lieber, wenn man zuerst nachfragt, ob Interesse besteht, zum Beispiel mit einem unkomplizierten "Könnte ich Dich für mein Team gewinnen, hättest Du Lust?". Es ist praktisch wie bei einem Businessessen: zuerst der Smalltalk, dann das Geschäftliche.

  • Ein schöner Abschluss ist immer "Ich freue mich auf Dein Feedback." Damit fühlen sich die Menschen auch eher verpflichtet, zu antworten, denn es ist eine präzise Aufforderung.

DIE KONDITIONEN - WAS BIETET DER INFLUENCER FÜR DEINE PR-STRATEGIE?

Also für einen Lolly und ein T-Shirt geht heutzutage nichts mehr, das muss klar sein. Zumindest nicht bei den Bloggern, die Reichweite genießen. Wünschst Du dir einen Blogpost, so ist das definitiv mit mehr Arbeit verbunden, als ein Instagram-Bild. Aber wenn die Blog-Reichweite etwas mau und die Instagram-Reichweite hui ist, dann liegt die Sache wieder anders. Lass Dir auf jeden Fall erstmal ein Mediakit schicken, das ist eine Mappe bzw. 2-3 PDF-Seiten, die über die Reichweite des Blogs in Zahlen berichten. Die Instagram- , Facebook- und Pinterestfollower-Anzahl siehst Du ja direkt auf dem Profil der Person, die vom Blog leider nicht. Im Mediakit stehen auch meist die Preise einer Kooperation. Aber die sind - wie fast jeder Dienstleistungspreis verhandelbar. Dieser hängt von der Dauer der Kooperation und der Gegenleistung bzw. vom Wert des Produkts ab, das der Blogger erhält. Also alles individuell festlegbar. Und damit auch die Frage an Dich...


WAS IST DEINE GEGENLEISTUNG, WAS MÖCHTEST DU?

Nun musst Du entscheiden, was Du vom Blogger möchtest. Das hängt stark von Deinem Ziel ab: (so unterschiedlich können Koops sein - Gewinnspiele, Reichweite, Likes,...)

  • Möchtest Du weite Verbreitung Deiner Marke oder Deines Projekts erreichen?

  • Möchtest Du ein gewisses Produkt promoten?

  • Oder eine Sonderaktion?

  • Möchtest Du hauptsächlich Text- oder Bildcontent?

  • Und so weiter. Eine Zielsetzung ist sehr individuell und bei jeder Kooperation anders.

Für mich trifft sich meist eine Präsentation einer bestimmten Produktkategorie ganz gut. Dabei erhält der Blogger ein Warengeschenk (je nach Größe des Blogs mit einem kleinen Geldzuschuss) und soll dafür einen Blogartikel und einen Instagrampost erstellen. Solche Crossmedia-Kooperationen (wenn man den Blog und auch andere Social Networks mit einfließen lässt) erreichen meist viele Menschen, denn desto mehr Kanäle mit einbezogen werden, desto mehr wird geteilt, kommentiert und geliked. Produktmäßig kannst Du fast alles aus Deinem Sortiment anbieten, was Du bieten kannst: ein Frühstück bei Dir, ein Dekostück, Kleidung, einen Haarschnitt, eine Übernachtung,... Überlege Dir nur, was dieses Geschenk für einen Preis hat und ob Du dafür 4-5 Stunden Arbeit dafür aufwenden würdest. Dann weißt Du auch meist, ob die Blogger im reinen Warenaustausch arbeiten werden, oder ob Du noch ein paar Moneten drauflegen solltest. Was Du nicht vergessen solltest: setze ein ungefähres Zeitfenster, in welchem der Blog- oder Social-Media-Post erscheinen soll. Du möchtest ja schließlich irgendwann Ergebnisse sehen.


DANN KANN ES JA LOSGEHEN

Nun geht es an das Übergeben Deines Produkts. Adresse und auch Telefonnummer werden ausgetauscht. Sehr nachhaltig finde ich immer eine kurze Nachricht, die dem physischen Paket beiliegt und über welche Du dich nochmal bedankst. Kommt immer gut. Gut kommt auch eine Mail, mit der der Blogger informiert wird, dass Du das Paket versandt hast - sofern es nicht auf digitalem Weg passiert. Diese Mail eignet sich auch, um nochmal alle Konditionen festzuhalten, wie zum Beispiel gewünschte Verlinkungen, Einsatz von Hashtags oder Nennung gewisser Keywords.

Mein Tipp: halte all die Daten, die Du über einen Blog und den Blogger besitzt, in einer virtuellen Mappe fest. Oft kommt man auf einen Kooperationspartner, mit dem schon eine fruchtbare Zusammenarbeit stattgefunden hat, gerne zurück. Dann ist es peinlich, nochmal um die Adresse zu bitten und dann bist Du froh, wenn Du sie festgehalten hast.

IN KONTAKT BLEIBEN

Eine Kooperation ist meist mit dem Erscheinen des Posts erledigt. Aber das heißt nicht, dass man sich aus den Augen verliert und das Thema Influencer Marketing an diesem Punkt erledigt ist. Melde Dich bei den Newslettern und Social Networks Deiner Kooperationspartner an und frage sie, ob sie auch Dir folgen möchten. Das schafft Reichweite und lässt Dich präsent bleiben. Außerdem bleibst Du up-to-date, wie sich Dein Kooperationspartner entwickelt. Vielleicht kommst Du ja schneller auf ihn zurück, als gedacht. Und nun ran an den Speck: durchstöbere das Web, lass Dich inspirieren und finde Dein Team online. Dein Netzwerk wächst so von ganz allein und meine Erfahrung ist die, dass über diese sehr persönlichen Kooperationen sogar Freundschaften entstehen können.

PS: Du brauchst Hilfe beim Erstellen Deines perfekten Influencer-Kaders? Mein gratis Influencer-Marketing-E-Book schafft Abhilfe. Einfach downloaden und loslegen.

Viel Erfolg und liebe Grüße,

Deine PR-Beraterin, wenn es darum geht, die PR selbst in die Hand zu nehmen.


Andrea Alton – Deine PR kannst Du ganz einfach selber machen!

Ob Du nun als Selbstständige/r, Gründer/in oder Startup die Businessbühne betrittst – PR, sprich Pressearbeit ist das A und O, wenn es darum geht, mit Deiner Idee erfolgreich Deine zukünftigen Kunden und Fans zu erreichen. Das Beste daran: effektive PR-Arbeit kannst Du mithilfe meiner Tipps und Tricks ganz einfach selbst erledigen, ohne dafür die Brieftasche zu strapazieren.

Bei Fragen melde Dich gern unter info@andrea-alton.com.

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