CHAPTER ANDREA ALTON
  • Andrea Alton

8 Social-Media-Marketing-Fehler, die Follower nicht verzeihen


Social Media ist aktuell eines der wichtigsten Elemente einer Marketing- und PR-Strategie, denn die verschiedenen Plattformen erreichen neben einer unglaublichen Reichweite auch ziemlich präzise die passende Zielgruppe und sind zudem noch kostengünstig. Aber wie auch im Print-Bereich gibt es ungeschriebene Regeln, die nicht vernachlässigt werden dürfen, um erfolgreiche PR und Kommunikation damit zu betreiben. Hier die Fehler, die unbedingt aus der Agenda Deiner Strategie gestrichen werden müssen, denn sie sind in den Augen Deiner Follower unverzeihlich und somit tödlich für Deine PR-Mühen:


#1 VERNACHLÄSSIGUNG

Allen Selbstständigen und Unternehmern sollte mittlerweile klar sein, dass Social Media nicht mal so nebenbei gemacht wird und es auch nicht schnell von einem Praktikanten oder degradierten Mitarbeiter erledigt werden soll. Sein Stiefkind-Image sollte dieser äußerst wichtige strategische Punkt längst abgelegt haben. Dementsprechend muss das Posten fast wie nach Redaktionsplan erfolgen. Lässt Du dies für Wochen oder länger links liegen, dann danken es Dir die Fans mit „Unfollows“. Sie sind ja da, um News zu erfahren. Herrscht bei Dir Grabesstille, dann lohnt es sich nicht mehr, Dich im Feed zu haben. Fans sind da wie beleidigte Freunde.

#2 GLEICHES POSTEN AUF UNTERSCHIEDLICHEN NETZWERKEN

Unternehmen posten oft aus Zeitmangel auf Instagram, Facebook und oft auch noch auf Twitter das Gleiche. Tödlich. Jedes Social Network hat seinen Daseinsgrund und deshalb auch eine eigene Kommunikation. Facebook eignet sich für andere Artikel, Texte und Optiken als Instagram usw. Es sind auch jeweils andere Zielgruppen auf den Plattformen unterwegs, so sind gewisse Inhalte für die eine Zielgruppe relevant, für die andere aber nicht. Und Fans, die Dir auf mehreren Socials folgen, sind bitter enttäuscht, wenn sie fünfmal am Tag die selben Inhalte präsentiert bekommen.


#3 NICHT ANGEPASSTE INHALTE AN DIE ZIELGRUPPE

Du solltest Deine Zielgruppe kennen wie Deine eigene Westentasche und so musst Du genau wissen, wer auf was anspringt. Postest Du öfters Content, der einfach nicht relevant ist (auch Verlosungen unpassender Gewinne), dann sieht die Zielgruppe keinen Mehrwert mehr in Dir. Themenrelevanz und ein roter Faden sind goldwert. Klar, am Anfang gehst Du ein wenig nach „Trial and Fail“, also „Versuch und Irrtum“ vor, aber nach einer gewissen Zeit solltest Du herausgefunden haben, was gefragt ist und was nicht.

#4 REISSERISCHE POSTS MIT LEEREN VERSPRECHUNGEN

Manche kommen, um den Besucherfluss zu erhöhen, auf die Idee, sehr reißerische, scheinbar spektakuläre Teaser (also Vorschautitel, Bilder oder Videos) zu posten, die dann ihr Versprechen im Artikel nicht halten. Dazu gehören Ausdrücke in die Richtung: nur jetzt, einmalige Chance, das hättest Du nie gedacht, spektakuläre Entdeckung, noch nie zuvor usw. oder Bilder, die nur einen Teil zeigen, der vorausschickt, dass im noch verdeckten oder nicht ersichtlichen Bildteil eine Sensation wartet. Vorsicht damit, denn enttäuschte Leser sind Leser, die nie wieder kommen. Außerdem wirkt eine derartige Taktik unglaublich unseriös. Ausnahme: Du nennst Dich heftig.de – dann darfst Du das :)


#5 VIEL ZU VIEL WERBUNG UND EIGENLOB

Klar, Dein Social Network ist da, um Deine Ideen zu verbreiten. Ähnelt Dein Kanal aber einer Eigenlob-Hymne, dann bist Du bei Deinen Fans ziemlich schnell unten durch. Social Media ist kein Werbetool, sondern ein Social Network. SOCIAL – das heißt, du sozialisierst mit Deinen Fans. Auch im Real Life kommen Angeber nicht gut an, warum sollten sie es also Online? Über Deinen Social Media Kanal wollen die Fans einen ehrlichen Einblick in Dein Unternehmen haben, sich Teil eines großen Ganzen fühlen. Gockel-Getue ist hier fehl am Platz.

#6 KEIN EIGENER CONTENT – SCHÜCHTERNHEIT UND BEQUEMLICHKEIT SIND GENAUSO SCHÄNDLICH

Aber auch das krasse Gegenteil von Eigenlob zaubert kein Lächeln ins Gesicht Deiner Fans: werden nur fremde Inhalte geteilt – aus welchem Grund auch immer (Zeitmangel, Du möchtest Dich nicht in den Vordergrund drängen, Du bist schüchtern und hast Angst, was andere denken, wenn Du ständig neue Sachen postest usw.) – dann hat Dein Feed keinen eigenen Charakter, keine Persönlichkeit. Die Fans folgen ja Dir, um etwas von Deiner Arbeit, Deinen Ongoing-Projekten und Deinen Meilensteinen zu erfahren. Deshalb sind sie da. Und noch so ganz nebenbei: das Kopieren fremder Inhalte ohne Urheberrechtsangabe ist auch dem Gesetz ein Dorn im Auge.

#7 EINSEITIGE KOMMUNIKATION – KEINE ANTWORT AUF DAS ENGAGEMENT

Fans interagieren mit Dir auf Deinen Kanälen: sie liken, sie kommentieren, sie schreiben Nachrichten. Manchmal kommt auch Kritik darin vor - die solltest Du nicht ignorieren oder löschen, sondern dem Fan unbedingt zurückschreiben. Das nennt sich Customer Care. Ein Riesenthema der letzten Jahre und ein noch viel Wichtigeres in den Kommenden. Auch positives Feedback gehört beantwortet, genauso wie Fragen und Anregungen. Auch dafür solltest Du dir ein bis zwei Stunden pro Woche einplanen.

#8 UNPERSÖNLICHKEIT

Auch dies ist eine Form der Vernachlässigung: postest Du sehr unpersönliche Inhalte, dann können sich die Fans ja gleich Dein Unternehmerprofil im Internet anschauen. „Social“ ist auch hier das Keyword: zeig Deinen Fans Deine Welt durch Deine Augen, denn desto eher sie Dich als Freund wahrnehmen, desto fester binden sie sich emotional an Dich.

Einige Fauxpas erkannt und vielleicht schon begangen? Haben wir alle, keine Sorge. Nur für die Zukunft unbedingt präsent halten, wie wichtig die Socials für die Kommunikationsstrategie sind und sie auch dementsprechend mit Liebe und Passion behandeln.

Viel Erfolg und liebe Grüße,

Deine PR-Beraterin, wenn es darum geht, die PR selbst in die Hand zu nehmen.


Andrea Alton – Deine PR kannst Du ganz einfach selber machen!

Ob Du nun als Selbstständige/r, Gründer/in oder Startup die Businessbühne betrittst – PR, sprich Pressearbeit ist das A und O, wenn es darum geht, mit Deiner Idee erfolgreich Deine zukünftigen Kunden und Fans zu erreichen. Das Beste daran: effektive PR-Arbeit kannst Du mithilfe meiner Tipps und Tricks ganz einfach selbst erledigen, ohne dafür die Brieftasche zu strapazieren.

Bei Fragen melde Dich gern unter info@andrea-alton.com.

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