CHAPTER ANDREA ALTON
  • Andrea Alton

Das ewige „Dream Big“ – Ein persönliches Gespräch mit meiner Motivation


Geht es Dir auch manchmal so? Facebook ballert Dich mit wahlweise mit Headlines wie „in zwei Monaten zu 20.000 Followern“/“Mit meiner PR- und Marekting-Strategie verdoppelst Du noch diese Woche Deinen Umsatz“/“Wie Du sofort 100 neue Kunden an Land ziehst“ zu, Instagram motiviert Dich täglich mit Quotes zu Höchstleistungen und von der allgemeinen Selbstoptimierungs-Atmosphäre in der Gesellschaft sprechen wir erst gar nicht. Mich beschleicht da manchmal der Gedanke: hinke nur ich da hinterher, schaffen die anderen wirklich alles besser und in kürzerer Zeit als ich oder übersehe ich da etwas? Ein sehr persönlicher Artikel über eigene Ziele, Selbstwahrnehmung und vielleicht auch ein wenig Respekt vor dem großen, bunten Leben mit all seinen Möglichkeiten.


WENN ALLE WEITER ALS DU ZU SEIN SCHEINEN

Also mir vermittelt das World Wide Web diesen Eindruck ziemlich oft. Manchmal wirkt das sehr motivierend, manchmal total frustrierend. Es gibt Momente, da schüchtert mich das ziemlich ein. Geht es Dir auch so? Wäre schön, dann säße ich zumindest nicht allein im Boot. Und blöderweise beschleicht mich das Gefühl nicht nur beim Thema „Business-Erfolg“…

… AUCH DIE FIGUR, ERNÄHRUNG, JA SOGAR DER URLAUB…

… wird in pinken Farbnuancen, tiefblauen Infinitypools und herrlichen Sonnenuntergängen auf dem Präsentierteller serviert. Wann bitte machen diese ganzen Menschen diese wahnsinnig effektiven Sachen, um zu solch tollen Ergebnissen, Kontakten und Bildern zu kommen? Ist da wirklich alles echt? Oder gilt heute „Fake it `till you make it“?


WIE DEM AUCH SEI: BEI MIR FÜHRT DAS MANCHMAL ZUR ÜBERMOTIVATION

Ich bin als Sternzeichen ein Löwe. Löwen lassen sich nicht so gern auf den zweiten Platz verweisen. Und deshalb gewinnt – egal ob nun fake oder nicht – meist der positive Effekt dieser Art von Kommunikation. Also steigere ich mich noch mehr rein. Überlege, wie ich abends, trotz anstrengendem 8-Stunden-Tag noch effizient an dieser Seite weiterarbeiten kann. Wo meine Leser Hilfe benötigen, wie ich ihnen unter die Arme greifen könnte. Es gab Zeiten, da war ich um Mitternacht noch so aufgedreht, dass ich gar nicht schlafen konnte. Oder bin nachts aufgewacht und habe schusselig im Halbschlaf nach einem Blatt Papier gegriffen, um einen Geistesblitz festzuhalten. Habe in der U-Bahn anstatt Musik Marketing-Podcasts gehört und in der Mittagspause Facebook-Posts geschrieben. War ganz hibbelig, wenn am Samstagmorgen nicht innerhalb von 30 Minuten ein kreativer, witziger, anregender Text aus meinen Fingern floss. Ich fand das echt super. War sehr stolz auf mich. Bis eine Freundin einen bedeutungsschweren Satz sagte: „Bei Dir geht es ja echt nur noch um Startups und Ideen.“

HAB ICH WIRKLICH EINE SO KRASSE GEHIRNWÄSCHE AM LAUFEN?

Also wenn sowas meine Freundin behauptet, mit der ich normalerweise über Kerle, Kürbismarmelade und Kitschromane spreche, dann läuft da was schief. Dann bin ich vielleicht tatsächlich etwas vernebelt. Und ja, ich musste mir eingestehen, dass ich manchmal tatsächlich die Aussicht auf Erfolg, also das Erstellen eines Newsletters oder Ähnliches, dem Kaffee mit einem guten Freund vorgezogen habe. Unschön. Beziehungsschädigend. Aber geht es den anderen, laut Social-Media-Kanälen so erfolgreichen Menschen genauso?

WIE DIESE MENSCHEN SO LEBEN: VON DURCHGEPLANTEN TAGEN UND „SELBST UND STÄNDIG“

Wenn ich diese wirklich erfolgreichen Menschen (die großkotzigen Wanna-Be’s und viel-Schein-wenig-Sein-Persönlichkeiten mal ausgeklammert) beobachte, bzw. ihr Leben genauer unter die Lupe nehme, dann stelle ich tatsächlich ähnliche Symptome wie bei mir fest: ständig unter Strom, nie wirklich erreichbar und sehr fokussiert. Sie scharen meist ihre Projektpartner um sich, doch außerhalb dieses Kreises pflegen sie kaum mehr als sporadische Kontakte – dafür haben sie schlicht und einfach keine Zeit. Die Außenstehenden empfinden es meist so, als hätten sie keinen wirklichen Zugang mehr zu diesen Personen. Denn die Durchstarter haben einen Traum. „Dream Big“ ist eines ihrer Leitmotive. Das meinen sie auch so und dafür sind sie quasi bereit zu sterben – um es heroisch auszudrücken. Manchmal sogar ohne wirkliche Rücksicht auf (soziale) Verluste.

VOM HIN- UND HER GERISSEN SEIN – WAS MÖCHTE ICH WIRKLICH?

Ja ich gebe zu, solche Menschen faszinieren mich. Deshalb führe ich auch diese Seite. Ich möchte den Big Dreamern helfen, ihre Idee weiterzubringen, denn Erfolg begeistert auch mich. Egal, ob er nun gerade bei mir anklopft oder meinem/r LeserIn. Und immer wieder falle ich gerne in die alten Übermotivationsmuster zurück. Dann macht es mir auch ganz bewusst Spaß, mich nerdig im Zimmer zu verschanzen und den ganzen Tag in die Tasten zu hauen. Doch seit ich, nach dem bedeutungsschweren Satz meiner Freundin, wieder mehr auf mein Sozialleben geachtet habe, sind so viele wunderbare Momente in meinem Leben passiert: ich habe neue, fantastische Freunde gefunden, habe auf Parties mit inspirierenden Menschen gesprochen, mich ausgetauscht, ungewöhnliche Orte entdeckt, war in exotischen Restaurants, habe öfters mal die Nacht zum Tag gemacht und den Sonntag antriebslos, aber mit einem Lächeln im Bett verbracht. Kurz: mein imaginäres Fotoalbum an Erinnerungen ist um viele Kapitel erweitert worden. Und so kam ich nicht drum herum, mich zu fragen: was ist Dir wichtiger? Was bereichert Dich mehr? Kann ich vielleicht beides haben?

DIE BALANCE ZWISCHEN DOLCE VITA UND DURCHBRUCH - WIE ICH ERFOLG FÜR MICH DEFINIERE

So habe ich begonnen, darüber nachzudenken, was ich mir vom Leben erwarte. Welche Balance ich zwischen Erfolg und sozialem Leben bzw. Freizeit haben möchte. Ich denke, dieses Gleichgewicht definiert jeder von uns anders. Ich bewundere sowohl die Menschen, die ins eiskalte Wasser zu springen vermögen und mit einem monstermäßigen Durchhaltevermögen ihre erste Million anstreben, sowie auch die Personen, die nur kurz ihr Telefonverzeichnis konsultieren und innerhalb von zehn Minuten die Gartenparty des Jahres starten. Also die, die an mindestens 50 Samstagabenden im Jahr auf einem anderen Geburtstag der „Must-be-Gast“ sind. Ich möchte beides sein. Bzw. ich weiß, dass ich nicht gleichzeitig beides sein kann und auf beiden Seiten Kompromisse eingehen muss. Aber ich werde sicher kein Kaffeedate mehr für einen unfertigen Newsletter absagen. Dann lieber nach dem Treffen noch eine halbe Stunde von meiner Schlafzeit abzwacken und dafür am nächsten Morgen ohne zwei Schichten Make Up zum Fürchten aussehen.

ES MUSS NICHT IMMER ALLES VON HEUTE AUF MORGEN SEIN. GEDULD ZAHLT SICH AUS

Damit habe ich mir selbst sehr viel Druck genommen. Klar, ich werde auf diesem Wege nie 20.000 Kunden innerhalb von zwei Monaten generieren. Aber ich werde zwar langsamer, aber kontinuierlich Neue gewinnen, weil ich das, was ich mache, von Herzen kommt und ich in der Zeit, in der ich mich bewusst meinem Baby hier zuwende, hundertprozentige Leidenschaft an den Tag lege. Lieber bei weniger Personen im Herzen sein und denen wirklich gezielt und mit Freude helfen, als verbissen nach den Sternen zu greifen, die ich dann, vor lauter Erschöpfung gar nicht wirklich wahrnehme. Meine Seite soll von Herzen kommen, und deshalb bediene ich sie so lange in der Woche, wie mein Herz auch wirklich mit an Bord ist. Denn ich liebe mein kleines Projektchen, ich möchte deshalb unter keinen Umständen, dass es zu einer Art „Erledigen-müssen“ auf der To-Do-List wird.

WIE STEHT ES UM DEINE BALANCE?

Nun, wie steht es um Dich? Gehörst Du Vollzeit zu den Big Dreamern oder auch zu denen, die Dreiviertel- oder zumindest Halbtags mit voller Leidenschaft an ihrem Projekt drehen, aber die danach Tür und Tor für das Sozialleben öffnen? Ich finde beide Modelle toll und bewundere die Big Dreamer auch sehr, für mich ist nur das Modell mit dem sozialen Einschlag auf lange Sicht wesentlich verträglicher für meine generelle Zufriedenheit. Was meinst Du dazu, bzw. wie geht es Dir damit? Schreibe mir gerne, ich bin auf Deine Balance sehr gespannt!

Viel Erfolg, Entspannung und liebe Grüße,

Deine PR-Beraterin, wenn es darum geht, die PR selbst in die Hand zu nehmen.


Andrea Alton – Deine PR kannst Du ganz einfach selber machen!

Ob Du nun als Selbstständige/r, Gründer/in oder Startup die Businessbühne betrittst – PR, sprich Pressearbeit ist das A und O, wenn es darum geht, mit Deiner Idee erfolgreich Deine zukünftigen Kunden und Fans zu erreichen. Das Beste daran: effektive PR-Arbeit kannst Du mithilfe meiner Tipps und Tricks ganz einfach selbst erledigen, ohne dafür die Brieftasche zu strapazieren.

Bei Fragen melde Dich gern unter info@andrea-alton.com.

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