CHAPTER ANDREA ALTON
  • Andrea Alton

Wie Du Instagram für Deine PR-Erfolge nutzt


Dass Instagram hervorragend für den Businessaufbau genutzt werden kann, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Dass man damit aber auch Öffentlichkeitsarbeit, also PR betreiben kann, das scheint vielen Gründern und Selbstständigen noch nicht ganz bewusst zu sein.


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Instagram als Tool für PR?

Keine Sorge, ich möchte Dir mit dieser Aussage nicht auf die Finger hauen, falls diese Idee auch für Dich noch ganz neu ist. Ich selbst habe auch erst über die Jahre gemerkt, wie effektiv Instagram für PR zum Selbermachen eingesetzt werden kann. Und dabei bin ich seit einigen Jahren in der Branche unterwegs und nutze auch seit gut fünf Jahren Instagram – zunächst privat, nun auch für mein Business (schau gerne auf meinem Account vorbei) Das bestätigt wieder einmal: beobachten, ausprobieren und üben macht den Meister. Und dass man manchmal einfach betriebsblind ist.


PR über Instagram – ein Paradies für alle, die Anrufe hassen

Wie dem auch sei, ich möchte Dir hier Tipps mit an die Hand geben, wie Du mithilfe von Instagram Deiner PR-Arbeit einen echten Push verleihst. Ich unterteile die Arbeitsschritte zum Insta-PR-Erfolg gerne in 3 Phasen, über die wir gleich genauer sprechen werden. Besonders geeignet ist diese Technik vor allem für Telefon-Phobiker, denen schon beim reinen Gedanken an ein Telefonat mit Journalisten die Haare zu Berge stehen, denn hier muss man kaum sprechen und der Kontakt zum Experten oder Journalisten baut sich hauptsächlich über Verlinkungen und Text auf. Here we go:

Phase 1: Recherche

A) Medienrecherche über Instagram betreiben

Jede gute Pressearbeit beginnt mit dem Aufbau eines Verteilers, also einer Liste an Medien, die für Dich und Dein Business interessant sein könnten. Die bestenfalls über Dich berichten. Früher lief man zum Kiosk, um sich einen Überblick über die Medienlandschaft im eigenen Sektor zu verschaffen. Die Zeiten sind lange schon vorbei. Wer sich nur auf Veröffentlichungen in der Printpresse beschränkt, der lässt sich viele exzellente Möglichkeiten entgehen. Aber wie findest Du nun diese vielen anderen Möglichkeiten? Du ahnst es - Instagram! Instagram ist ein hervorragendes Recherchetool. Da heute praktisch jedes Webazine, jeder Blog und jede Seite, sowie jeder Podcast einen Instagramkanal besitzen, wirst Du dort garantiert fündig und entdeckst Medien, von denen Du vermutlich noch nie etwas gehört hast. Du fragst Dich nun, wie Du dich auf die Suche machst? Kommt gleich…

B) Instagram als Suchfunktion für PR-Möglichkeiten nutzen

Ich nutze zwei Methoden, um neue Medien bei Instagram zu finden: die Hashtag-Suche und den von mir so genannten Instagrampfeil:


Die Hashtag-Suche: wenn Du im unteren Reiter auf die Lupe (also die Suchfunktion) klickst, dann kannst Du entweder nach Personen, Hashtags oder Orten suchen. In diesem Fall interessiert uns die Hashtag-Suche. Gib dort Deinen Sektor in Kombination mit „Magazin“, „Podcast“, „Blogger“ usw. ein, also z.B. #Foodmagazine. Und schon zeigt Dir Instagram alle Bilder, die mit dem Hashtag „Foodmagazine“ versehen wurden.









Der Instagram-Pfeil: auf jedem Profil versteckt sich ganz unauffällig neben dem „Folgen“-Button ein kleiner nach unten zeigender Pfeil. Damit werden Dir ähnliche Profile wie das gerade Besuchte angezeigt. Falls Du also schon auf einem Food-Magazine-Profil bist, ist es sehr gut möglich, dass Du über den Pfeil weitere sehr ähnliche Magazine findest.







C) Hashtags folgen und noch mehr Kontakte sammeln

Hast Du erst einmal einige Hashtags gefunden, die in Deinem Sektor populär zu sein scheinen (also über die Du viele neuen Medien, spannende Influencer und generell guten Input erhältst), dann folge diesen Hashtags unbedingt. Dies ist wichtig, denn dann werden sie auf Deiner Start-Pinnwand angezeigt und so bleibst Du up-to-date. Du merkst also, welche User regelmäßig diese Hashtags verwenden - sie scheinen Experten in diesem Sektor zu sein und sind so vermutlich wieder interessante Medienkontakte für Dich.

Phase 2: Beobachtung

A) Lerne die Experten des Sektors kennen

Über die Hashtag- und Medienrecherche baut sich bald ein Netzwerk an Profilen auf, die Du als Experten und Personen mit Einfluss auf Deine Zielgruppe erkennst. Diesen Profilen wird nun gefolgt und ihre Posts und Instagram-Stories werden genau analysiert: was sind die Inhalte, die sie auf den Bildern zeigen? Was scheinen spannende Themen in ihren Augen zu sein? Wenn Du das in Erfahrung bringst, hast Du schon einen großen Teil der Arbeit erledigt, denn nun weißt Du, wie Du bei ihnen punkten kannst. Dazu später noch mehr.

B) Erkenne Regelmäßigkeiten

Gibt es Themen oder Orte, die immer wieder auftauchen? Oder werden sogar regelmäßig Gewinnspiele, Aktionen oder Challenges gestartet? Was oder wer wird auf Bildern oder in Instagram-Stories verlinkt? Das sind ebenfalls lauter Ansatzpunkte, die Du dir notieren solltest. Sie werden in Phase 3 sehr hilfreich sein.

C) Folge auch den Redakteuren

Meistens hat eine Zeitschrift oder auch ein Podcast ein offizielles Instagram-Profil, auf dem es nur um das Medium selbst geht. Aber die Redakteure, die diesen Content erstellen, haben oft noch ein privates Profil. Du findest sie meist über Verlinkungen, sprich es kommt durchaus vor, dass sie auf dem offiziellen Instagram-Profil des Mediums verlinkt werden, z.B. auf Backstage-Fotos. Folge auch ihnen und analysiere sie sehr gut.

Boxenstopp: Falls Du alle Punkte bis hierher gut abgearbeitet hast (Achtung, das kann durchaus ein wenig Zeit in Anspruch nehmen), dann bist Du nun auf dem folgenden Stand:


Phase 3: Angriff

In dieser Phase hast Du nun alle Instrumente und vor allem Infos in der Hand, um die gefundenen Medien auf Dich aufmerksam zu machen. Die Möglichkeiten sind vielseitig:

A) Schenke Aufmerksamkeit

Das Medium soll nun merken, dass es Dich gibt. Das heißt: liken, kommentieren und teilen. Sei fleißig und zeige, dass Du das Profil gut findest.

B) Verlinkungen auf Posts

Du erstellst einen Post, den das Medium (also der Redakteur, das Online-Magazin, der Influencer usw.) spannend finden könnte. Erinnere Dich dabei an die Infos, die Du vorher gesammelt hast. Am besten zeigt der Post nicht nur einfach Dein Produkt, sondern wird noch von einem spannenden Bildtext untermalt. Ideal ist übrigens eine Frage am Ende, also etwas in die Richtung „Wie siehst Du das?“ Oder „Was sind Deine Erfahrungen dazu?“ Wenn Du jemand auf diesem Post verlinkst, dann forderst Du ihn automatisch dazu auf, über den Post nachzudenken und zu antworten. Ob dies der jeweilige Verlinkte dann macht, ist natürlich nicht garantiert. Meiner Erfahrung nach sind Menschen aber sehr neugierig, wo sie verlinkt werden und versuchen dann zu verstehen, warum. Deshalb hast Du für einige Minuten garantiert die volle Aufmerksamkeit Deines Gegenübers. Verwende diese Technik aber nicht zu inflationär (also nicht jeden Tag), denn dann besteht definitiv die Gefahr, zu nerven. Sei also sparsam damit, aber für hin und wieder ist es ein optimaler Ice-Breaker.

C) Verlinkungen in Stories/deinem Instagram-TV (falls Du einen Channel hast)

Dasselbe gilt hier: ein toller Ice-Breaker, der immer wieder einmal eingesetzt werden kann. Hier sind die Möglichkeiten der Content Creation ja noch viel zahlreicher: sprich in Deiner Story über das Medium, lobe es, erörtere Artikel, beginne (positive) Diskussionen, zeige Bilder davon, empfehle es weiter, usw. Du siehst, Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

D) Anschreiben

Die Königsdisziplin: suche den Kontakt zum Medium in einer privaten Nachricht über Instagram und frage nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Private Nachrichten über Instagram sind manchmal echt effektiver als Mails, so zumindest meine Erfahrung. Menschen verbringen sehr viel Zeit auf Instagram und dies zeigt sich in der guten Antwortquote. Du wirst sehen… PS: wie Du Journalisten kontaktierst, erfährst Du hier, während ich Dir hier erkläre, wie Du als Gründer und Solopreneur eine fruchtbare Influencer Kooperation auf die Beine stellst.

Meine Resonanz zu diesem Thema: ich habe unglaublich viele Influencer, Experten, andere Solopreneure und vor allem Redakteure über diese Methode kennengelernt. Instagram kann tatsächlich zum Netzwerktool schlechthin werden. Aber nicht vergessen: wie immer im Marketing tragen die gepflanzten Bäume nicht ab Tag 1 Früchte, sondern erst nach einigen Wochen oder Monaten. Es lohnt sich aber, dranzubleiben und falls Du Instagram eh täglich nutzt, dann lassen sich diese Techniken bestimmt nebenbei mit einbauen.

Lass mich auf jeden Fall via Mail wissen, wie es in der Hinsicht bei Dir so läuft oder ob Du sogar noch weitere Tipps hast, die ich hier vernachlässigt habe. Ich freue mich auf Deine Story!

Dein PR-Coach in Crime!


Andrea Alton - Deine PR selber machen? Bekommen wir hin!

Ob Du nun als Selbstständige/r, Gründer/in oder Startup die Businessbühne betrittst – PR, sprich Pressearbeit ist das A und O, wenn es darum geht, mit Deiner Idee erfolgreich Deine zukünftigen Kunden und Fans zu erreichen. Das Beste daran: effektive PR-Arbeit kannst Du mithilfe meiner Tipps und Tricks ganz einfach selbst erledigen, ohne dafür die Brieftasche zu strapazieren.

Bei Fragen melde Dich gern unter info@andrea-alton.com.

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