CHAPTER ANDREA ALTON

Fake Follower – wie Du Instagram-Schwindler erkennst


Da ich letzte Woche einen Artikel über Influencer und ihren positiven Effekt auf Deine Reichweite geschrieben habe und in dem Zusammenhang Instagram eine wichtige Rolle spielt, möchte ich heute über die Schattenseiten, bzw. die unehrliche Seite des Social Networks und damit Deinen PR-Möglichkeiten in der Hinsicht sprechen. Über Instagram (sprich Influencer Marketing) kannst Du nämlich sehr viel Geld verdienen und das verlockt so Einige dazu, die Abkürzung über gekaufte Follower und Chatbots zu nehmen. Sagt Dir alles nichts? Kein Problem, hier die Stolperfallen, damit Du mit ein wenig Beobachtung nicht auf die falschen Persönlichkeiten setzt und Dein Influencer-Marketing getrost und souverän selbst in die Hand nehmen kannst.


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Instagram: das Social Network, über das die meisten Influencer - Kooperationen ablaufen

Instagram ist aktuell vor allem bei den jungen Zielgruppen sehr beliebt. Auch für mich ist das Social Network eine echte Inspirationsquelle und ich muss zugeben, ich habe das ein oder andere Produkt wirklich deshalb gekauft, weil ich es bei Instagram gesehen habe. Instagram beeinflusst also sogar bei geübten PR-Menschen die Kaufentscheidung - auch wenn die es eigentlich besser wissen müssten ;). Eine Kooperation ist hier schnell geplant und umgesetzt und erreicht mit ein wenig Geschick viele Menschen. Kein Wunder, dass die allermeisten Kooperationen (zumindest ein Teil davon) hier ablaufen und sich Profilbesitzer, die einigermaßen mit Followern ausgestattet sind, über tolle Geschenke und Honorare freuen können.

Die Abkürzung: Follower kaufen

Falls Du selbst das jemals selbst in Erwägung gezogen hast: nein, nein und nochmal nein. Die gekauften Follower sind niemals echte Fans Deines Produkts, sondern immer Accounts aus wahlweise Pakistan/Indien/usw., die nachher weder kommentieren, posten und geschweige denn auf Deine Website gehen. Und mit Karteileichen kannst Du rein gar nichts anfangen. Aber einigen Wanna-be-Influencern scheint jede Methode recht zu sein, um an tolle Kooperationen heranzukommen, sie scheint es nicht zu scheren, wenn sie ihre Partner hinter’s Licht führen. Aber diesen Fake kannst du easy entlarven…

Influencerdb.net: Die Account-History analysieren


Influencerdb.net zeigt Dir eine jährliche Account-History an, anhand Du sehr schnell erkennen kannst, ob da im Follower-Wachstum einige unnatürlich große Sprünge stattgefunden haben. Eine Analyse pro Tag ist gratis. Hier ein Beispiel, bei dem sehr wahrscheinlich ein wenig Follower geshoppt wurden… Bei derartigen Fällen würde ich vorsichtshalber immer nachfragen, ob es besondere Ereignisse gab, die die Follower so schnell haben wachsen lassen (à ein Fernseh-Auftritt usw.)

Unnormales Verhältnis zu Likes, Kommentaren und Follower

Noch eine schnelle Entlarvungsmethode, bei den ich mich immer wieder wundere, dass die jeweiligen Influencer es überhaupt zulassen, sowas so offensichtlich zu halten. Wenn die Followerzahl ziemlich hoch ist, die Likes aber ziemlich dürftig und die Kommentare praktisch ganz ausfallen, dann stinkt da was. Also um ein Beispiel zu nennen: 30.000 Follower, 50 Likes und 2 Kommentare. Fetter Fake und ganz klarer Fall von Follower-Kauf. Wenn Du dir einige Accounts Deines Sektors anschaust und dieses Verhältnis von Follower-Likes-Kommentare ein wenig vergleichst, dann merkst Du ziemlich schnell, bei welchen was gedreht wurde. Wer treue Fans hat, dann ist er mit denen im regen Austausch und dafür gibt es Likes und auch Rückmeldungung über eben – Kommentare.

Die etwas clevere Variante - Chatbots

Chatbots erkennst Du leider nicht so schnell wie gekaufte Follower. Es handelt sich dabei um Programme, die das Interagieren für Dich übernehmen. Sie folgen wahllos Accounts (sie orientieren sich meist an den Hashtags, die ein Account häufig einsetzt), um ihnen nach 3 Tagen wieder zu entfolgen, sie kommentieren unter jeden Post „schönes Bild“ und liken im 5-Sekunden-Takt (kein Witz). Das gute Instagram denkst sich natürlich vorerst: wow, was für ein aktiver User und bedankt sich mit mehr Sichtbarkeit. Blöd nur, wenn besonders kritische oder Pornobilder zufällig in Deinem Namen mit „Schönes Bild“ versehen werden, oder?


Und so stellst Du den Chatbot-Nutzer

In der Herz-Rubrik bei Instagram gibt es 2 Fenster, einmal das „Du“, wo Du sehen kannst, was auf Deinem Account passiert und einmal das „Abonniert“. Bei Abonniert siehst Du, was die Menschen gerade machen, denen Du folgst. Da kannst Du sehen, was sie kommentieren. Und wenn Du lauter komische Aktivitäten dort siehst (unpassende Kommentare, Likes auf nicht gerade ästhetische Fotos usw.), dann ist da wahrscheinlich ein Bot am Werk.

Besonderer Tipp: mach das Abonniert-Fenster mal nachts auf, also zu ungewöhnlichen Uhrzeiten, zu denen die meisten Mitteleuropäer schlafen sollten. Wer da auf Instagram unterwegs zu sein scheint, hat entweder Schlafstörungen oder einen Chatbot gebucht.

Die Instagram-Gruppen - Gegenseitige "Unterstützung"

Ich war nie bei einer dabei, aber es gibt sie laut „Zeugenaussagen“ zur Genüge. Und zwar sind es geheime Gruppen von influencern, die sich zusammenschließen und sich versprechen, gegenseitig immer alle Beiträge zu liken und zu kommentieren. Damit weisen sie ziemlich schnell eine hohe, ziemlich echte Interaktionsrate auf und werden so von Instagram wiederum mit Sichtbarkeit belohnt. Während das Social Network einen Chatbot zu identifizieren weiß (wenn zu lange zu regelmäßig geliked oder gleichzeitig geliked und kommentiert wird – ein Fehler, der Bots oft passiert, dann merkt das Instagram ziemlich schnell und sperrt den Account), kann eine Gruppe nicht allzu leicht über eine Algorithmus erkannt werden. Aber durch Beobachtung erkennst Du auch da die faulen Äpfel.

Schau genau: wer kommentiert ständig?

Fällt bei einem Account auf, dass immer wieder dieselben Personen kommentieren und diese REIN ZUFÄLLIG auch Influencer sind, dann hast Du wahrscheinlich gerade eine Gruppe entdeckt. Das Problem: die Interaktionen sind zwar echt, aber diese Influencer beobachten diese Posts nicht, um sich inspirieren zu lassen und evt, zu kaufen, sondern um ihre Freunde zu unterstützen. Teamwork schön und gut, gegenseitiges Helfen ist klasse, aber auch so werden Firmen, die über Kooperationen ihre Reichweite vergrößern wollen, hinter’s Licht geführt. Um diesen Trick zu enttarnen solltest Du einige Tage Geduld und ein guten Analyse-Auge mitbringen.

Fake it until you make it. Gar nicht cool!

Schummeln ist weder im echten Leben noch Online witzig und fair. Deshalb solltest Du, bevor Du Zeit und Geld in eine Kooperation bzw. Influencer Marketing investierst, unbedingt diesen Fake-Check machen. Lass Dich nicht von lieben Mails und blonden Walle-Mähnen täuschen, such‘ Dir deine Partner lieber sehr gut aus, damit eine Kooperation auch zum Erfolg führt. Das kann schon mal ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, aber es lohnt sich. Und wenn alles gut läuft, dann kann man eine Kooperation gut und gerne bald wiederholen, ohne den ganzen Analyseprozess nochmal durchzuarbeiten.

PS: Ein sehr guter Artikel einer Bloggerin, die ebenfalls ordentlich Recherche betrieben hat...

Hier noch ein ziemlich guter Artikel über Fake-Follower, der im Detail beschreibt, was bei vielen Accounts „abgeht".

Viel Erfolg und liebe Grüße,

Deine PR-Beraterin, wenn es darum geht, die PR selbst in die Hand zu nehmen.



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