CHAPTER ANDREA ALTON
  • Andrea Alton

Warum einige Geschichten so fesseln - Die Archetypen unserer Gesellschaft


Manchmal fühlst Du dich von der Geschichte einer Person sofort angezogen, kannst Dich hineinversetzen und mitfühlen. Es sind Geschichte, in denen wir uns selbst ein wenig wiedererkennen, obwohl wir die Person noch nie gesehen haben. Magie? Zufall?

Keineswegs, das Geheimnis dieser Geschichten hat einen viel tiefgründigeren, psychologischen Ursprung. Es sind Abwandlungen eines Archetypen. Und genau diese kannst Du hervorragend für jede Art von PR, also Pressearbeit (z.B. Pressemitteilungen) und Storytelling verwenden.


Coco Chanel ist übrigens ein klassisches Beispiel für den Archetypen "Waisenkind"


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Archetypen? Noch nie gehört!

Kein Wunder, der Begriff entstammt der Psychologie und beschäftigt sich mit Mustern aus unserem Unterbewusstsein. Es sind Muster, die uns tagtäglich begegnen, die wir aber nicht bewusst wahrnehmen, da sie so tief in uns verwurzelt sind, dass wir sie als selbstverständlich sehen. Es ist nicht einmal eine Generationsgeschichte, sondern die Verankerung ist so tief, dass wir es zum kollektiven Unterbewusstsein zählen. Faszinierend, oder?


Was Google als Archetypen definiert

Wikipedia findet einen meiner Meinung nach recht passenden Beschreibungssatz: "Archetypen sind Strukturdominanten, die als unbewusste Wirkfaktoren das menschliche Verhalten und das Bewusstsein beeinflussen". Noch nicht ganz klar, was damit gemeint ist? Lass es uns so beschreiben: es sind Gedankengänge oder Symbole, die es schon so lange gibt, dass wir sie instinktiv deuten, ohne eine Erklärung zu benötigen.

Wie damit eine Heldengeschichte geschrieben wird

Und nun zu den Menschen, die derartige Denkmuster nützen, um uns in ihren Bann zu ziehen. Es gibt 6 Helden-Achetypen, die besonders gern angewendet werden, wenn sich jemand vorstellt. Lass uns ein kleines Gedankenspiel spielen: denke an irgendeine Persönlichkeit dieser Welt. Du wirst ihre Geschichte hier wiederfinden. Wie gesagt, Faszination garantiert:

1. Der Unschuldige: Dieser Archetype scheint sich selbst vollständig verwirklicht zu haben. Er lebt in der perfekten Welt, fast wie ein unschuldiges Kind (deshalb der Name), das alles um sich hat, was es benötigt. Es gibt praktisch keinen offenen Wunsch, Sorgen scheinen der Person fremd zu sein. Das Einzige, das sie fürchtet, ist das Zerbrechen ihrer perfekten Welt. Sie tut alles, um das zu verschleiern, zu verhindern. Na, erkennst Du das Profil des It-Girls, des Influencers wieder? Die Mädchen, die mit interessanter Mode und Insta-Husband als perfekten Partner um die Welt jetten, wo immer die Sonne auch scheint?

2. Das Waisenkind: Das sind jene Charaktere, die die sogenannte "Arschkarte" am Anfang ihres Lebens gezogen haben. Sie scheinen ohne Glück, Liebe und Besitz geboren zu sein. Ihr natürlicher Charakterzug ist die Hoffnung. Nach jahrelangem Schlecht-Wetter-Blasen entscheiden sie zu handeln und entsteigen der Asche wie ein Phönix. Die Bespiele sind hier so zahlreich, dass Dir selbst viele dazu einfallen werden.

3. Der Krieger: Seine Aufgabe ist der Kampf, es ist sein natürlicher Wesenszustand. Bloß nie aufgeben, immer weiter. Sobald es keinen Gegner mehr gibt, versucht er sich selbst zu schlagen. Immer wieder. Seine einzige Angst ist die Schwäche, die könnte er sich nie verzeihen. Für Beispiele wende man sich hier an den Sportbereich.

4. Der Märtyrer: Er ist der, der für eine bessere Welt kämpft, der keine Gefahr und keinen Schmerz scheut, während er sich für das Allgemeinwohl einsetzt. Er scheint sehr altruistisch, sein Wesenszug ist die Aufopferung (die er gerne kundtut). Er verabscheut den Egoismus zutiefst. Seine Angst ist die eigene emotionale Schwäche, die in manchen Momenten auftreten könnte, sowie auch der persönliche Profit, den er aus seinen Handlungen zieht bzw. die sein Umfeld als egoistisch auffassen könnte. Die gesamte Peta- und Charitywelt dürfte sich angesprochen fühlen.

5. Der Wanderer, der Reisende: er ist der Freiheitsliebende unter den Archetypen, er wünscht sich nichts mehr als Unabhängigkeit. Nichts soll ihn konditionieren oder einschränken. Mit Grenzen und Regeln kann er nicht umgehen, er möchte seinen ganz eigenen Weg der Selbstverwirklichung stur und starrköpfig gehen. Es sind also die Rebellen der Geschichte, die diesen Typ verkörpern. Diese gegen-den-Strom-Schwimmer erschrecken und beeindrucken uns zugleich. Es sind jene Stars, die stets mit den bahnbrechendsten Schlagzeilen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und mit gesellschaftlichen Konventionen brechen. Auch die Hippies gehören hier dazu.

6. Der Zauberer: Er ist auf der Suche nach Vollkommenheit, sowohl bei sich als auch bei seinem Umfeld. Er möchte für sich die allumfassende Zufriedenheit und wünscht sich, dass sein Umfeld seinen verbreiteten Glauben annimmt und ihm vertraut. Er möchte führen, denn er ist sehr intelligent und reif, wird von Wissen und Erfahrung geleitet. Er verabscheut Oberflächlichkeit und Aberglaube. Die Schar der Coaches, die es heute gibt, dürfte sich wiedererkennen.

Fündig geworden?

Garantiert. Und das ist vollkommen natürlich, mit diesen Archetypen lassen sich von der Märchenfigur bis zum modernen Sektenprediger alle beeindruckbaren Persönlichkeiten beschreiben. Es ist unser kollektives Unterbewusstsein, das auf diese Art von Heldengeschichten positiv reagiert, und das nicht erst seit gestern. Alle griechischen Mythologien lassen sich hier übrigens ebenfalls wiedererkennen. Nur zur Vollständigkeit, bzw. zur Info.

Was das für Dein Kommunikationskonzept und Deine Marketingstrategie bedeutet

Tjaaaa... wenn diese Archetypen alle erfolgreichen Menschen so gerne und fruchtbar nützen - ob nun bewusst oder unterbewusst - dann ist es höchste Zeit, es ihnen gleichzutun. Du sollst Dich jetzt nicht eine Draufgänger-schlechthin-Story erfinden, sondern bei der Präsentation Deiner Selbst einfach einige Elemente Deines Archetypen einfließen lassen. Die wahr sind und die Du somit effektiv für Deine Kommunikation einsetzen kannst. Wie gesagt, bitte keine tragischen Unwahrheiten in die Welt setzen. Wer nie ein gebrochenes Kind war, wird auch keines werden und somit die Charaktereigenschaften des dementsprechenden Archetyps niemals authentisch anwenden können. Finde Deine Figur, Deine echte Figur und schreibe Deine PR-Story ganz in ihrem Sinne. Faszination garantiert.

Viel Erfolg und liebe Grüße,

Deine PR-Beraterin, wenn es darum geht, die PR selbst in die Hand zu nehmen.


Andrea Alton – Deine PR kannst Du ganz einfach selber machen!

Ob Du nun als Selbstständige/r, Gründer/in oder Startup die Businessbühne betrittst – PR, sprich Pressearbeit ist das A und O, wenn es darum geht, mit Deiner Idee erfolgreich Deine zukünftigen Kunden und Fans zu erreichen. Das Beste daran: effektive PR-Arbeit kannst Du mithilfe meiner Tipps und Tricks ganz einfach selbst erledigen, ohne dafür die Brieftasche zu strapazieren.

Bei Fragen melde Dich gern unter info@andrea-alton.com.

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