CHAPTER ANDREA ALTON

Inspiration von einer Macherin: Interview mit Yuliya von "Love for Yu"


Man lernt ja bekanntlich nie aus, und vor allem lernt man, wenn man mit Menschen spricht, die ähnliche Erfahrungen wie man selbst gemacht hat. Eine neidlose Inspiration und ein fruchtbarer Austausch ohne Konkurrenzdenken sind meiner Meinung nach wichtige Schlüssel zum Erfolg. Dabei können viele Fehler vermeidet und viele tolle Ideen vertieft werden.

Deshalb habe ich mir eine wirklich tolle junge Kommunikationsexpertin geschnappt und mit ihr über Influencer Marketing ihr Projekt gesprochen: Yuliya ist die Gründerin und somit CEO (um im Marketingjargon zu bleiben) ihres Blogs "Love for Yu". Zu entdecken gibt es dort neben Mode- und Lifestyletipps auch Hilfestellungen für Menschen, die ebenfalls einen Blog gründen möchten. Was mich natürlich am Meisten interessierte? Die Kommunikationsschiene. Wie schafft sie es, Leser zu begeistern, woher bezieht sie ihre Ideen, ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen und wie erreicht sie ihre Zielgruppe am Besten. Eine Erfolgsgeschichte über wie es sich anfühlt, etwas zu starten, eine Geschichte, in die man sich gerne vertieft.


WIE KAMST DU ZUM ENTSCHLUSS, EINEN BLOG ZU STARTEN? GAB ES EIN SCHLÜSSELEREIGNIS?

Yuliya: Eigentlich habe ich nie darüber nachgedacht einen Blog zu starten. Es hat mir immer viel Spaß gemacht, meine Fotos mit anderen auf Instagram und Tumblr zu teilen und das hat mir auch zu dem Zeitpunkt vollkommen gereicht. Aber mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich eigentlich der Welt viel mehr zu sagen habe, als nur eine kurze Bildunterschrift auf Instagram. Und da Instagram und Tumblr Fotoplattformen sind, habe ich beschlossen, einen Blog zu starten. Einfach ein digitales Tage- und Fotobuch zu führen, in welches ich in der Zukunft zurück auf meine Jugend blicken kann.

WELCHE GEFÜHLE HATTEST DU BEI DER GRÜNDUNG? UNSICHERHEIT? ENTSCHLOSSENHEIT?

Yuliya : Ich habe anfangs und sogar bis vor Kurzem eine unglaubliche Unsicherheit bezüglich meines Blogs gehabt. Ständig habe ich mir Gedanken gemacht, wie wohl die Menschen in meiner „realen“ Umgebung darauf reagieren werden. Die ersten Monate habe ich sogar meinen Blog eher geheim gehalten, da ich Angst vor Kritik hatte.



HAST DU VORHER GENAU GEWUSST, WIE DU ALLES PLANEN WIRST ODER WAR ES EIN LEARNING-BY-DOING-PROZESS?

Yuliya: Als ich meinen Blog gegründet habe, wusste ich nicht, was mich erwartet. Ich hatte keine genaue Vorstellung wie er aussehen soll und worüber ich eigentlich schreiben möchte. Um ehrlich zu sein, bin ich immer noch in der Selbstfindungsphase. Bloggen ist für mich eindeutig eine Learning-by-doing-Sache, man lernt immer wieder dazu. Welche Themen gut ankommen, welche nicht. Das Schreiben fällt mit der Zeit immer leichter, man lernt immer wieder neue Menschen kennen, man tauscht sich aus und lernt Tag für Tag dazu.

WO INSPIRIERST DU DICH WENN DU AUF IDEENSUCHE BIST?

Um ehrlich zu sein, habe ich noch keine Inspirationsquelle für mich gefunden. Ich hatte erst vor Kurzem wieder eine kurze Blockade, in der mir einfach die Ideen für das Schreiben gefehlt haben. Also war ich ganz viel auf Pinterest, Instagram, anderen Blogs und Magazinen unterwegs. Aber das klappt bei mir nicht immer. Fotoplattformen, andere Blogs oder Magazine helfen mir einfach nicht weiter, um eine persönliche Geschichte basierend auf mein Leben zu schreiben. Für Rezepte oder DIY-Projekte hingegen schon. Für persönlichere Themen warte ich einfach so lange, bis eines Abends ein Gedankenblitz kommt. Dann mache ich mir paar Notizen und lasse es ruhen. Beschäftigt mich das Thema noch nach ein paar Tagen und wenn ich der Meinung bin, dass es auch für die Leser relevant sein kann, verfasse ich einen Beitrag.

WIE REAGIERT DEIN UMFELD AUF DEIN KLEINES PROJEKT? GIBT ES KRITIKER?

Mittlerweile weiß mein ganzes Umfeld über meinen Blog Bescheid. Glücklicherweise habe ich nur positives Feedback bekommen. Die meisten sagen, dass es perfekt zu mir passt, weil ich einfach schon immer sehr Internet-affin war.

WIE VIEL ARBEIT STECKT DAHINTER? WIE VIELE STUNDEN?

Da ich mehr oder weniger alles selbst erlernen musste, habe ich anfangs sehr viele Stunden in meinen Blog investiert. Und das tue ich immer noch. Das Bloggen ist mein Hobby und ich opfere gerne meine freie Zeit dafür. Alleine für einen Beitrag brauche ich oft mehrere Tage – schließlich muss alles stimmen wie z.B. das Wetter für ein Shooting. Allein das Schreiben, das Posieren vor der Kamera, Recherchieren und Schreiben der Texte nimmt viel Geduld und Arbeit in Anspruch. E-Mails beantworten, das Auseinandersetzen der rechtlichen Lage wie Steuererklärung, richtige Kennzeichnung etc., Promotion des Blogs auf anderen Kanälen und immer wieder SEO-Optimierung älterer und auch neuer Beiträge kann Ewigkeiten dauern. Aber für einen vollständigen Post brauche ich mittlerweile um die 4-6 Stunden, das variiert aber je nach Thematik.

HAST DU EINE ART "REDAKTIONSPLAN"?

Nein, ich schreibe, bearbeite und veröffentliche Beiträge, wann es mir am besten passt und möchte nicht gebunden sein, an bestimmten Tagen bestimmte Sachen zu veröffentlichen. Schließlich bin ich ein persönlicher Blog und kein Magazin. Wann und welche Beiträge ich veröffentliche, entscheide ich meist spontan. Außer gesponserte Post, die werden natürlich gründlich geplant und es wird ein festes Datum oder eine bestimmte Woche mit dem Kooperationspartner abgesprochen.

WELCHE KOMMUNIKATIONSSTRATEGIEN HAST DU GENUTZT UND NÜTZT DU IMMER NOCH, UM DEINEN BLOG SICHTBARER ZU MACHEN?

Instagram und Facebook waren bisher meine einzigen Kanäle, um mehr Leser auf meinen Blog zu locken. Mittlerweile habe ich auch Pinterest für mich entdeckt und versuche dort, besonders meine Rezepte und DIY-Projekte zu promoten. Ansonsten versuche ich meine Beiträge sehr SEO-freundlich zu gestalten, damit mir Google die meisten Besucher herholt.

WIE WICHTIG IST "NETWORKEN", SPRICH AUF MENSCHEN ZUGEHEN, SIE ANSPRECHEN, SIE UNTERSTÜTZEN USW.?

Wer auf den Social Media Kanälen recht aktiv ist, sollte vorzugsweise in Real Life auch sehr "social" sein. Ich mache sehr gerne Bekanntschaften und tausche mich über Erfahrungen etc. aus. Daher bin ich froh, dass ich mittlerweile viele neue Bloggerfreunde habe, mit denen ich mich besprechen und wir uns vor allem gegenseitig unterstützen können, denn wir sitzen doch alle im selben Boot.

WAS HILFT DIR IN DEN MOMENTEN, IN DENEN DU AM LIEBSTEN ALLES HINSCHMEISSEN WÜRDEST?

Mit meinen Lesern und Zuschauern zu kommunizieren. Dann sehe ich, dass sich all die Mühe, Arbeit und Zeit gelohnt hat. Ich denke, wenn ich alles aufgeben würde, nur weil ich gerade eine Down-Phase habe, dann würde ich das später sehr bereuen.

DEIN RAT AN ALLE, DIE EINE IDEE IM KOPF HABEN UND NOCH MIT SICH HADERN, OB SIE SIE UMSETZEN SOLLTEN?

Wenn die Idee schon länger im Kopf bzw. in den Gedanken präsent ist, muss diese auch eindeutig umgesetzt werden. Wer nicht wagt, hat schon verloren. Einfach machen! Auch wenn es sich später rausstellt, dass die Idee oder das Projekt etc. nicht so erfolgreich war, wie gehofft. Nur durch Fehler und eigene Erfahrungen kann man lernen und an sich arbeiten.

Vielen Dank für die Tipps und die Einsicht in Deine tägliche Arbeit, liebe Yuliya. Ein exzellentes Beispiel für eine "Macherin" würde ich sagen, von der man viel über Kommunikation lernen kann. Kompliment an Dich!

Viel Erfolg und liebe Grüße,

Deine PR-Beraterin, wenn es darum geht, die PR selbst in die Hand zu nehmen.



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