CHAPTER ANDREA ALTON

Inspiration einer DIY-Macherin - Lisa von Mein Feenstaub


Hauptsache selbstgemacht – das ist das Motto der lieben Lisa von „mein Feenstaub“. Man findet sie wahlweise zwischen Baumarktregalen, Näh- oder Letteringutensilien. Stets auf der Suche nach neuen Ideen. DIY-Fans kommen auf ihrer liebevoll gestalteten Seite voll auf ihre Kosten und so zählt sie mittlerweile eine große Fangemeinde. Auch für mich, die ich früher nichts lieber gemacht habe, als Buntstifte zu schwingen, ist Lisa eine inspirierende Macherin. An der Stelle: danke Dir, dass ich Dich ins Kreuzverhör nehmen durfte ;)

Aber wie schafft man es im endlos erscheinenden Meer von DIY-Blogs an der Oberfläche zu schwimmen und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen? Du ahnst es schon, Lisa ist ein echter Kommunikationsprofi. Freu Dich auf effektive Tipps einer jungen Selbstverwirklicherin.


DIY und Basteln gehört ja schon sein jeher zu Deinen großen Leidenschaften. Gab es einen bestimmten AHA-Moment, in welchem Du beschlossen hast, Deinen Blog zu gründen?

Ich habe schon immer unheimlich viel selbst gemacht. Einen richtigen AHA-Moment gab es nicht, sondern vielmehr eine Zeit der Langeweile, die den Wunsch für einen eigenen Blog in mir aufkommen ließ – ich war gerade dabei, meine Magisterarbeit in Soziologie zu schreiben und war unfassbar gelangweilt davon, jeden Tag in der Bibliothek zu sitzen und Bücher zu wälzen. Da habe ich beschlossen, meine DIY-Ideen mit der Welt zu teilen. Dass sich dadurch so viel in meinem Leben verändern würde, hätte ich niemals gedacht!

Ein Hindernis für viele, die schon lange mit dem Gedanken spielen, einen eigenen Blog zu gründen, ist die langwierige Planung. Wie war das bei Dir? Bist Du beim Erstellen sehr systematisch vorgegangen oder hast Du einfach losgelegt?

Ich bin vorgegangen, wie ich immer vorgehe: Einfach machen! Das ist eines meiner wichtigsten Mottos. Ich wollte meine Ideen ins Netz stellen, also habe ich nach „Blog eröffnen Plattformen“ gegoogelt. Darüber stieß ich auf Blogspot und habe einfach losgelegt. Ich hatte dabei weder eine Strategie, noch einen Businessplan. Nie hätte ich damals gedacht, dass es überhaupt möglich sein könnte, davon zu leben. Ich wollte einfach meine Ideen und Inspirationen mit anderen teilen. Und ich glaube, dass man das auch merkt.

Mittlerweile ist mein Blog auch nicht mehr auf Blogspot, sondern auf WordPress – letztes Jahr hat meine Freundin Katha von Katastrophal.de meinen Blog mit all den Inhalten auf WordPress für mich umgezogen. Hätte ich es damals besser gewusst, hätte ich wohl direkt mit WordPress gestartet. Aber so lernt man eben immer was dazu!


Du hast nun mit Deiner Teilzeitstelle einen großen Sprung Richtung Selbstständigkeit gemacht. Woher nahmst Du den Mut? Was war und ist Deine tägliche Motivation?

Durch die Teilzeitstelle bei alles-fuer-selbermacher, wo ich den Unternehmensblog betreue, habe ich nun viel mehr Zeit, mich auf meine vielen eigenen Projekte zu fokussieren. Und das Tolle ist, dass auch dieser Job total viel Freude macht.

Mich motiviert es unglaublich, jeden Tag zu wissen, dass das, was ich mache, meine Leidenschaft ist. Nachdem ich vier Jahre als PR-Beraterin in einer Agentur gearbeitet habe, bin ich mittlerweile so dankbar, dass ich meine Laufbahn durch meinen Jobwechsel zu alles-fuer-selbermacher noch mehr in die Richtung lenken konnte, die mich glücklich macht: Und das ist das Selbermachen – und andere damit zu inspirieren. Das bestärkt mich jeden Tag aufs Neue.

Wie Du schon erwähnt hast, bist Du eine ehemalige PR-Dame. Du weißt also bestens über die Macht der Öffentlichkeitsarbeit Bescheid. Wie wichtig schätzt Du Kommunikation, sprich die Verbreitung Deines Business durch die Medien ein?

Was die Öffentlichkeitsarbeit angeht, ist mein Blog selbst die beste PR – natürlich sind Artikel und Erwähnungen in DIY-Zeitschriften immer schön, aber letztlich nicht der Grund dafür, dass ich Aufträge von Unternehmen erhalte. Viel wichtiger ist konstant hochwertiger und inspirierender Content auf meinem Blog – denn darüber werde ich letztlich auch über Google oder Pinterest gefunden und von Unternehmen gebucht – sei es für Advertorials auf meinem Blog oder für DIY-Workshops auf Messen oder Veranstaltungen. Ich bin ja regelmäßig im TV (ARD-Buffet), aber auch das ist „nur“ die Kirsche auf der Torte. Am wichtigsten ist und bleibt mein Blog als Portfolio und Aushängeschild meiner Arbeit. Wenn du nach „DIY Blog“ googlest, wirst du ziemlich schnell entdecken können. ;)

Abgesehen von Deinen eigenen tollen Artikeln hast Du auch viele sehr inspirierende Gastartikel geschrieben. Von diesen famosen Gastartikeln haben viele ja einen Heidenrespekt. Haben sie bei Dir Früchte getragen - sei es zum Networken oder um viele Leser zu erreichen? Würdest Du andere ermutigen, ebenfalls Gastartikel zu schreiben?

Tatsächlich habe ich seit meinem Jobwechsel von PR zum Vollzeitbloggen nie reines „Networking“ aus beruflichem Interesse betrieben – ich bin einfach ein sehr aufgeschlossener Mensch und komme schnell mit anderen ins Gespräch, wenn mich die Leute begeistern. Wenn ich an jemandem großes Interesse habe, weil ich spannend finde, was er oder sie auf die Beine stellt, sind daraus auch schon sehr wertvolle Kontakte und Freundschaften entstanden. Und wenn mich jemand fragt „Schreibst du einen Beitrag für mich?“ und es passt, dann mach ich das liebend gern. Es gibt meiner Meinung nach nichts Wichtigeres, als mit anderen ins Gespräch zu kommen, die etwas Ähnliches (oder ganz anderes, das kann auch sehr inspirierend sein!) machen, weil man so viele neue Impulse bekommen kann. Also: Unbedingt häufiger über den eigenen Schatten springen!


Mein Feenstaub - Lisas schöner Instagram-Account - Draufklicken, um hin zu gelangen.

Bezüglich Deiner fruchtbaren Social Media Kanäle mit toller Community: wie wichtig sind die Socials für Dich und hast Du für jedes einen eigenen Redaktionsplan bzw. eine Strategie?

Ich habe immer eine ungefähre Idee, was ich in nächster Zeit auf den Kanälen posten möchte. Aber eine richtige Strategie steckt nicht dahinter. Facebook ist ohnehin eher so ein Stiefkind von mir, der Fokus liegt bei mir auf Instagram. Ich nutze sehr gern die Instagram Stories, um Einblicke hinter die Kulissen zu bieten und schnell und unkompliziert mit meinen Leser*innen ins Gespräch zu kommen. Außerdem finde ich Instagram toll, weil es auf einen Blick eine Art „Portfolio“-Funktion hat. Man kriegt als Leser direkt einen Überblick über Bildsprache und Themen des Bloggers. Ich mag Instagram sehr gerne, weil hier die Interaktion bei mir echt hoch ist und das einfach Spaß macht, so schnelles Feedback zu erhalten.

Welche Plattform ist für Dich die Wichtigste? Der Blog oder eines der Socials? Und warum?

Die wichtigste Plattform ist und bleibt mein Blog. Momentan sind ja die Algorithmen, die sich auf den Social Media Kanälen ständig verändern, in aller Munde. Auf jeder Plattform ist man den dortigen „Regeln“ unterworfen – klar, man nutzt sie ja auch kostenlos. Da wundert das nicht. Auf meinem Blog ist das Motto: Mein Blog, meine Party. Egal, wie sich die Social Media Kanäle weiter entwickeln und verändern, bleibt mein Blog meine Konstante. Deshalb empfehle ich jedem, sich vor allem auf den Blog zu konzentrieren, nicht aber hauptsächlich auf die Social-Kanäle. Durch E-Mail-Listen werden meine Leser*innen stets über neue Beiträge informiert, die Postfächer sind ja zum Glück keinen Algorithmen unterworfen.


Mir ist sofort Deine eindeutige Bild- und Textsprache mit hohem Wiedererkennungswert aufgefallen. Du baust liebevoll Geschichten aus Deinem Alltag ein und lässt hinter die Kulissen blicken. Wie wichtig ist Storytelling in Deinen Augen?

Das ist ja das, was Blogs von Magazinen unterscheidet: Man bekommt nicht nur Inspirationen geliefert, sondern Inspirationen von jemandem, von dem man das Gefühl hat, ihn richtig gut zu kennen. Blogger*innen werden irgendwann gefühlt zur besten Freundin, wenn man oft im Blog vorbeischaut. Deshalb finde ich persönliche Geschichten um die Artikel total wichtig – so lernen die Leser*innen den Blogger immer ein stückweit besser kennen. Letztlich steigert das auch die Leserbindung. Man will nicht nur irgendwelche Inspirationen, sondern Inspirationen von genau dieser Bloggerin.

Noch eine Content-Schiene von Dir sind Deine Bücher: ganze 3 hast Du schon geschrieben. Wurde für diese nochmal ganz bewusst PR betrieben?

Wie ich beim Erstellen meiner Bücher vorgegangen bin, darüber habe ich schon einen ausführlichen Artikel auf meiner Seite geschrieben. Da wirst Du am besten dort fündig, denn hier würde die Menge an Infos den Rahmen sprengen – so here we go.

Kommentar von Andrea: die liebe Lisa hat die Bücher auch immer auf ihrem Blog vorgestellt, und zwar in vielen verschiedenen Facetten. Ihre treuen Leser wurden so bestens informiert. Auch hier bewahrheitet es sich wieder: der Blog ist das wichtigste Kommunikationsinstrument, das man besitzt.

PS: Wenn Du auf's Bild klickst, gelangst Du zu den Büchern.


Ein weiterer Aspekt, der Dir sehr wichtig ist und den Du auch konsequent mit einbaust, ist die Nachhaltigkeit. Was planst Du in die Richtung? Wirst Du noch aktiver werden?

In diesem Jahr habe ich fest vor, keine Klamotten zu kaufen, sondern alles selbst zu nähen, was ich haben möchte. Die Aktion heißt #2018DIYdontBuy und ich rufe damit auch meine Leser*innen dazu auf, ihr Konsumverhalten zu überdenken sowie ihre Routinen zu hinterfragen. Die Aktion kam schon richtig gut an und ich bin gespannt, wie sich mein Konsumverhalten über das Jahr hinweg verändern wird! (An dieser Stelle – gerne mitmachen :))

... zum Schluss noch ein kleiner Motivationsschub für die Leser:

Was hilft Dir in schwierigen Momenten, wenn Du am liebsten alles hinschmeißen möchtest?

In schwierigen Momenten erinnere ich mich an den Grund zurück, warum ich damit angefangen habe – das gibt mir immer neue Energie! Oft hilft es, sich anzuschauen, wie weit man schon gekommen ist. Denn das ist oft so viel weiter, als man denkt!


Was rätst Du Menschen, die noch zweifeln, ob sie sich selbstständig machen sollen? Bzw. die gerne einen Blog starten möchten, sich aber nicht trauen? Kann jeder es schaffen, wenn er nur genug Mut, Wille und Passion mitbringt?

Das wichtigste für so ein Projekt ist meiner Meinung nach, dass man wirklich für das Thema brennt, über das man schreiben oder das man umsetzen will. Ich habe in letzter Zeit immer mal wieder die Frage gelesen „Worüber soll ich bloggen, welche Themen kommen gut an?“ Das kann man schon machen, wird aber auf diese Weise keine langfristige Geschichte. Denn nur wenn man Leidenschaft für ein Thema mitbringt, wird man auch langfristig die Disziplin und das Durchhaltevermögen dafür haben. Ich habe in fünf Jahren in keinem Moment bereut, meinen Blog gestartet zu haben – weil meine Blogthemen auch meine Herzensthemen sind!

Vielen Dank liebe Lisa für das spannende Interview und die vielen Einblicke. Ganz besonders freut es mich, dass Du so sehr für’s Bloggen plädierst – also dass ein Blog immer das wichtigste Medium in Deinen Augen ist. Diese Meinung teile ich voll und ganz mit Dir. Die Seite der Powerfrau findet ihr übrigens hier und hier geht es zu ihrem Instagram-Profil. Was bleibt da noch zu sagen? Ab in den Bastelladen, ran an die Buntstifte, lass es mal wieder kreativ angehen ;)

PS: die Bilder im Artikel kommen alle von Lisas Seite.



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