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Wie erstelle ich einen erfolgreichen Presseverteiler?


Wenn Du möchtest, dass Dein Business wächst, musst Du früher oder später unbedingt die Presse einschalten, also Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Sie ist grundlegend wichtig, denn Veröffentlichungen in themenrelevanten Medien verhelfen Dir zu großen Sprüngen, was Deinen Kundenstamm betrifft. Dein Projekt wird einfach schnell bei der richtigen Zielgruppe sichtbar.

Aber wie an die Pressekontakte herankommen, an die Deine Pressemitteilungen bzw. News gehen sollen? Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine erfolgreiche PR-Strategie (sowohl für Gründer und Freelancerals auch für Startups).


Der erste Schritt zum Presseverteiler: Recherchiere die richtigen Magazine

Die erste Frage ist: wer ist Deine Zielgruppe (im Marketingjargon Target genannt)? Welche Menschen möchtest Du mit Deiner PR erreichen? Sobald Du die Zielgruppe identifiziert hast, solltest Du dir die folgenden Fragen stellen:

  • welche Medien beschäftigen sich mit Deiner Produktkategorie?

  • welche Seiten/Magazine konsumiert Dein Target in der Freizeit? Oder eventuell auch bei der Arbeit?

  • welche Ästhetik und Sprache spricht die Zielgruppe an?

Du solltest am Ende des Prozesses eine Liste an Magazinen, Websites, Webzines und evt. auch Blogs zusammengestellt haben, dessen Leser gute PR-Kunden für Dich sein könnten. Da diese verschiedenen Medien alle unterschiedlich arbeiten, findet die Kontaktaufnahme auch anders statt.


Wie komme ich an die Kontakte der Redakteure?

Die renommierten Printmagazine teile ich gerne in 3 Kategorien ein: die Tageszeitungen, die themenbezogenen Monats- und Wochenmagazine und die Fachpresse. Bei allen drei kommst Du aber ganz ähnlich an Mailadresse und Telefonnummer. Sie alle haben in einem Abschnitt des Magazins oder der Tageszeitung ein Impressum. Da stehen alle Ansprechpartner des Magazins und für welchen Bereich sie zuständig sind.

Was das heißt: ab zum Kiosk und Zeitschriften shoppen! Sobald die Namen recherchiert wurden, sofort zum Hörer greifen und im Verlag anrufen. Wenn Du die Nummer des Empfangs wählst, dann gibt der Dir in der Regel gerne Auskunft über die Emailadressen der Redakteure und manchmal sogar die Durchwahl. Die ist natürlich goldwert, denn ein Telefongespräch ist meiner Erfahrung nach mindestens fünfmal so fruchtbar wie eine Mail - davon gibt es mittlerweile einfach zu viele.


Websites und Webazines - an wen schreibe ich dort?

Websites sind generell eher auf Mailkommunikation getrimmt, als auf Telefonkontakt. Oft sind Online-Redaktionen auch kleiner, deshalb würden ausführliche Telefonate wahrscheinlich von der vielen Arbeit ablenken. Jede Website ist verpflichtet, ein Impressum zu haben. Dementsprechend findest Du die Kontaktdaten entweder unter "Kontakt" oder "Impressum", das oft in der Fußzeile versteckt ist. Manchmal hast Du Glück und findest dort die E-Mail-Adressen mit den direkten Ansprechpartnern, ansonsten heißt es wieder ab ans Telefon, die allgemeine Nummer wählen und durchfragen. Was fast zu 100%iger Sicherheit nicht funktioniert: die info@... oder die redaktion@... (oder in welcher Form es auch immer sein mag) anschreiben. Das ist meist ein Sammelpool, der in den seltensten Fällen die Beachtung erfährt, die er verdient.

Blogs - die neue Journalistengeneration

Man denke über Blogs, was man möchte, aber was sicher ist: die Kommunikation in diese Richtung funktioniert. Also solltest Du dich unbedingt auch mit ihnen beschäftigen. Hier ist der Ton informeller, schneller und auf jeden Fall Du-basiert. Die Telefonnummer habe ich nur von den allerwenigsten, der Mailkontakt funktioniert hier meist hervorragend. Auch wenn Blogs genauso verpflichtet wären, ein Impressum anzugeben, so haben diesen Schritt noch längst nicht alle getan - viele zum Glück schon, aber noch nicht alle.

Manchmal findet sich weder ein Impressum, noch in der Sidebar, noch unter der Kategorie "Kontakt" etwas (ich persönlich bin ja ein absoluter Feind der vorgefertigten Formulare, in die man sein Anliegen eintragen kann, seine Mailadresse hinterlässt und dann bekommt man nicht einmal eine Sendebestätigung). Was nun?

Eine Möglichkeit ist das Besuchen des Instagram-Profils: dort scheinen manche eine Mailadresse als besser platziert zu sehen, vielleicht bekommen sie ja mehr Aufträge via Instagram rein. Über den Sinn mag gestritten werden, aber zumindest hast Du dann die Mailadresse. Klappt das auch nicht, dann gibt es noch die "Info"-Kategorie auf der Facebook-Seite des Bloggers. Wirst Du da auch nicht fündig, dann scheint der Blogger wohl kein Interesse an Kooperationen zu haben, warum sollte er es dem möglichen Kooperationspartner sonst so schwer machen?


Der Presseverteiler steht. Wofür er zum Einsatz kommen wird

Wunderbar, nach diesen Schritten hast Du nun eine Liste von Kontakten, die Du anschreiben kannst, wenn Du etwas Spannendes über Dein Projekt mitzuteilen hast. Das kann eine Pressemitteilung über Dein Projekt im Allgemeinen sein, Neuheiten in Deinem Sortiment, positive Jahresbilanzen (vor allem die Fachpresse mag so etwas), Jubiläen, besondere Kooperationen mit interessanten Persönlichkeiten usw. Solange die Notiz wichtig und genug Fleisch am Knochen ist, kann sie an den Verteiler geschickt werden.

Bitte gut dosiert. Und immer schön Follow Up betreiben

Was allerdings vermieden werden muss: bitte überlade die Presse nicht mit zu viel und vor allem nicht-relevantem Content. Genervt sollen die Journalisten auf keinen Fall werden, dann verlierst Du ganz schnell an Glaubwürdigkeit. Deshalb gut überlegen, wann man wirklich tolle News hat, die kommunikationsfähig sind und den Endkunden, also den Leser des Magazins oder Blogs brennend interessieren.

Dann ist es auch gerechtfertigt, dass Du, wenn Du nach 1-2 Wochen kein Feedback bekommst (Achtung, die Monatsmagazine arbeiten 3 Monate voraus, das heißt, jetzt im Juli produzieren sie das Oktober-Heft, bei denen bitte etwas mehr Geduld, was die Veröffentlichung angeht.

Nachfragen, ob Dein Thema redaktionell passen könnte, kannst Du aber auch bereits nach ein bis zwei Wochen), kurz den entsprechenden Redakteur anrufst oder ihm eine Mail schreibst, ob es ein redaktionelles Plätzchen für Deine Infos gibt. Dies nennt die PR Follow Up und es hat bei mir schon sehr oft sehr fruchtbare Ergebnisse gebracht. Oft gehen Mails nämlich unter, und fragt man dann nochmal genauer nach, sind manchmal wirklich Wunder passiert. Für diesen Schritt sollte man unbedingt ein wenig Zeit einplanen.

Nur Mut, eine Presseveröffentlichung verändert und vergrößert Deinen Kundenstamm enorm. Der Meinung ist auch Nicola Hahn, die selbstständige Stylistin aus München, die ich im Juni interviewt habe. Hier kannst Du ihre positive Meinung zu Presseveröffentlichungen nachlesen.

Viel Erfolg und liebe Grüße,

Deine PR-Beraterin, wenn es darum geht, die PR selbst in die Hand zu nehmen.


Andrea Alton – Deine PR kannst Du ganz einfach selber machen!

Ob Du nun als Selbstständige/r, Gründer/in oder Startup die Businessbühne betrittst – PR, sprich Pressearbeit ist das A und O, wenn es darum geht, mit Deiner Idee erfolgreich Deine zukünftigen Kunden und Fans zu erreichen. Das Beste daran: effektive PR-Arbeit kannst Du mithilfe meiner Tipps und Tricks ganz einfach selbst erledigen, ohne dafür die Brieftasche zu strapazieren.

Bei Fragen melde Dich gern unter info@andrea-alton.com.

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