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4 Gründe, warum Journalisten nicht antworten

PR-Arbeit ist Klinkenputzen. Sprich, es ist normal, dass nicht jede deiner Presse-Aktionen von Erfolg gekrönt ist. Aber wenn du bisher nur Absagen oder überhaupt keine Antworten erhältst, wenn du die Medien kontaktierst, dann kann dies durchaus an einigen strategischen Fehlern liegen.


Lass uns also im Detail besprechen, ob wir deine PR-Arbeit noch ein wenig optimieren können, damit bald ein paar Veröffentlichungen ins Haus eintrudeln.


Journalisten melden sich nicht oder sagen "nein" - daran liegt's
Es gibt viele Gründe, warum sich Journalisten nicht melden. Viele haben nichts mit dir zu tun.

4 Gründe, warum Journalisten „Nein“ sagen oder gar nicht erst antworten

#1 Du meldest dich zum falschen Zeitpunkt


Der perfekte Zeitpunkt ist in der PR ein ungeschriebenes Gesetz. Gleich zwei Aspekte sind in der Hinsicht wichtig: einmal das richtige Timing bei der jeweiligen Medienkategorie (darüber habe ich in diesem Artikel ausführlich berichtet) und einmal die Planung nach Jahreszeiten und Anlässen.


Um es an einem einfachen Beispiel festzumachen: wenn du im Frühling mit Kürbisrezepten ums Eck kommst, dann wirst du kaum einen PR-Erfolg verbuchen können. Wirf also unbedingt einen Blick auf den Kalender, bevor du einen Medien-Pitch startest und den Journalisten Themenvorschläge unterbreitest.


Es muss immer ein zeitlich passender Aufhänger vorhanden sein, damit es sich lohnt, sich genauer mit deinem Themenvorschlag auseinanderzusetzen.

#2 Du meldest dich mit dem falschen Thema


Manchmal passt dein Thema einfach nicht optimal zu dem Medium, das du gerade kontaktierst. Das kann einerseits am Geschmack des Redakteurs liegen – da kann man natürlich nicht viel machen – aber andererseits auch an dir. Sprich du kennst das Medium zu wenig gut und schlägst etwas vor, das die Leser oder Hörer nicht interessieren würde.


Mein Tipp: Die Medien in deinem Presseverteiler solltest du regelmäßig lesen und analysieren. Nur so bekommst du ein gutes Gefühl dafür, welche Themen sie lieben. Am besten machst du dir in der Hinsicht auch einige Notizen. Das muss ich übrigens auch machen, damit ich den Überblick behalte und es ist absolut hilfreich.

#3 Deine News ist nicht Presse-relevant genug


Manchmal arbeite ich mit Kunden zusammen, die in Deutschland groß verkünden wollen, dass ihre italienische Marke nun eine Limited-Edition-Schuhlinie zusammen mit einem schwedischen Möbeldesigner entwickelt hat. Richtig: wen interessiert’s hierzulande?


Eine echte Presse-News stellt für den Redakteur und seine Leser einen Mehrwert dar. Frage dich deshalb vor jedem Versand: lohnt es sich für Leute außerhalb deines Firmen-Dunstkreises, dies zu erfahren?


In diesem Artikel besprechen wir, wann es sich lohnt, eine Pressemitteilung zu verschicken und wann nicht. Damit erhältst du einen noch besseren Überblick zum Thema Relevanz.

#4 Du hast den falschen Ansprechpartner kontaktiert


Der klassische Anfängerfehler: Du findest über verschiedenste Wege die Mailadresse einer Journalistin eines bestimmten Magazins - nennen wir sie Maria Müller. Nun bombardierst du sie mit deinen Medien-Pitches und Pressemitteilungen, aber sie meldet sich nie zurück. Erst viel später erfährst du, dass Maria Müller eine Beautyredakteurin ist und sich ausschließlich mit der neuesten Kosmetik auseinandersetzt. Du hattest ihr aber die ganze Zeit Mindset-Tipps geschickt, da du ein Mindset-Coach bist…


Redaktionen sind nun mal in verschiedenste Departments unterteilt. Jeder Journalist folgt ausschließlich einem bestimmten Themengebiet. Wenn du Erfolg in der Presse haben willst, dann musst du unbedingt die richtigen Ansprechpartner kennen.


Mein Tipp: Falls du eine Mailadresse zwischen die Finger bekommst und nicht genau weißt, für welches Thema der Journalist zuständig ist, dann genügt ein kurzer Anruf in der Redaktion. So kannst du sicher sein, dass dein Presseverteiler nur High-Quality-Kontakte enthält.



Für dein PR-Mindset: „Nein-Antworten“ sind vollkommen normal


Bevor du nach 3-4 Absagen die Flinte ins Korn wirfst: Mehr nein als ja ist durchaus üblich, auch bei mir. Lass dich da nicht so schnell aus dem Konzept bringen. Es kann sein, dass der Redakteur das Heft einfach schon voll hat und dich deshalb nicht mehr unterbringt. Oder aufgrund von Stress keine Zeit hatte, deine Mail rechtzeitig zu lesen. Vieles "neins" können wir also nicht direkt beeinflussen. Was wir aber tun können ist, es dem Journalisten so einfach wie möglich zu machen und die oben genannten Punkt beherzigen: Uns zur richtigen Zeit melden. Ein tolles, außergewöhnliches Thema finden. Uns gut ausdrücken, sodass wir relevant und spannend klingen.


Und mit etwas Übung klappt es dann ganz plötzlich mit den ersten Veröffentlichungen.

 

Andrea Alton – Deine PR kannst Du ganz einfach selber machen!


Ob Du nun als Selbstständige/r, Gründer/in oder Startup die Businessbühne betrittst – PR, sprich Pressearbeit ist das A und O, wenn es darum geht, mit Deiner Idee erfolgreich Deine zukünftigen Kunden und Fans zu erreichen. Das Beste daran: effektive PR-Arbeit kannst Du mithilfe meiner Tipps und Tricks ganz einfach selbst erledigen, ohne dafür die Brieftasche zu strapazieren.


Bei Fragen melde Dich gern unter info@andrea-alton.com.

 

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